Power Project - Dinosaurs
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Powerzone Records
Besetzung
Gesang. Carl Sentance
Gitarre: Carlos Cavazo
Bass: Jeff Pilson
Schlagzeug: Vinny Appice
Gitarre: Carlos Cavazo
Bass: Jeff Pilson
Schlagzeug: Vinny Appice
Tracklist
1. Mind Control
2. Dinosaurs
3. Boat Of Despair
4. War Is Over
5. She Went Away
6. 20 Hours Of Midnight
7. Welcome To Tomorrow's Little World
8. Shadows
9. Zombies
10. Indian Path
2. Dinosaurs
3. Boat Of Despair
4. War Is Over
5. She Went Away
6. 20 Hours Of Midnight
7. Welcome To Tomorrow's Little World
8. Shadows
9. Zombies
10. Indian Path
Datum: 27.05.2007 - Autor Jörg
Der Albumtitel „Dinosaurs“ scheint so schon fast korrekt gewählt zu sein, doch sollte man keine voreiligen Schlüsse draus ziehen. Hier gibt es keinen lauen Luftzug aus der Gruft, es wird mit Erfahrung und Know-How gerockt. Die Band spielt einen Mix aus NWOBHM-Typischen Sounds und den Mitt-80ger-Hardrock der damals in den USA sehr populär war.
Meist im Midtempo-Bereich angesiedelt macht das Power Project seinen Namen alle Ehre und kommt mir stampfenden und prallen Rhythmen daher. Carlos gibt seiner Klampfe Mores und schraubt sich ein tolles Solo nach den anderen heraus.
Sänger Carl Sentance hat nichts von seiner klaren und kraftvollen Stimme verloren, welche das Persian Risk-Album „Rise Up“ zum echten Genre-Highlight machte. Er singt sich durch „Dinosaurs“ mit einer genialen Leichtigkeit und klingt beim ruhigen „Boat of Despair“ auf einmal verdächtig wie Geoff Tate, als dieser noch Sangesgott genannt werden durfte.
Vom Opener „Mind Control“ bis hin zum Rausschmeißer „Indian Path“ bekommt man tolles 80ger Feeling und kann so manchen Querverweis zu bekanten Scheiben von den Beteiligten finden. Besonders das Drumming von Vinny Appice erinnert hier und da doch an die Dio-Meisterwerke und seine Fills und Wirbel kommen mit so viel Kraft an, das man die CD gern öfters einlegt.
Bei „She went away“ zeigt das Power Project seine Radiotauglichen Qualitäten und schickt eine potentielle Hitsingle an unsere Ohren. Das riff am Ende lässt Erinnerungen zu Ozzy´s "Over the Mountain" aufkommen. Kleiner Schwachpunkt des Albums ist vielleicht „20 Hours to Midnight“, das ein bisschen durchhängt, aber ansonsten gibt es hier nichts zu mosern.
Für 80ger-Fans und die Anhänger der bereits erwähnten Bands ist „Dinosaurs“ eine echte Kaufempfehlung und sollte nicht vergessen werden. Die Scheibe macht eine tollen Spagat zwischen NWOBHM-Sound und dem US-Hard´n Heavy-Sound der 80ger. Für Jünger von Iron Maiden sein mal „War is Over“ genannt, das könnte etwas für euch sein. Von schlappen Dinosaurier-Rock weit und breit keine Spur.





