Erscheinungsjahr
2007
Label
Capitol Records
Besetzung
Vocals: Bret Michaels
Guitars: CC Deville
Bass : Bobby Dall
Drums : Rikki Rockett
Tracklist
1. Little Willy (The Sweet)
2. Suffragette City (David Bowie)
3. I never Cry (Alice Cooper)
4. I Need to Know (Tom Petty)
5. Can’t you see (The Marshall Tucker Band)
6. What I like About you (The Romantics)
7. Dead Flowers (The Rolling Stones)
8. Just What I needed (The Cars)
9. Rock n’ Roll All Night (Kiss)
10. Squeeze Box (The Who)
11. You don’t mess around with Jim (Jim Croce)
12. Your Momma don’t Dance (Loggins & Messina)
13. We’re an Maerican Band (Grand Funk Rallroad)
Datum: 16.06.2007 - Autor Vince
Ein Cover Album ist meist für die Fans eine harte Nuss, denn erstes muss man die Lieblings Songs der Band nicht unbedingt mögen, da sie vielfach aus einer anderen Zeitepoche stammen, bei den Hard Rock Kappellen, meist aus den 70er und zweitens schaffen es die Künstler manchmal nicht mal annährend ans Original heran. Nehmen wir zum Beispiel das „Def Leppard“ Cover Album, die einen lieben es die anderen hassen es, ich gehöre zu letzteren, weil mir die Songs nicht mal im Original gefallen, geschweige den von den Tauben Leoparden. „Poison“ touren wieder, sind in wie nie zu vor und füllen die Hallen in den Staaten. Sonnyboy „Bret Michaels“ und seine Mannen leben natürlich noch vom Song Material aus alten Zeiten, kaum einer kennt ihr letztes Album „Hollyweird“ wenn ihr mich fragt, muss man das Teil auch nicht kennen. In gewissen Foren wurde lautstark über „Poison’D“ diskutiert und böse Zungen betitelten die Scheibe als übelsten Schrott. Ich kann dem wirklich nicht zustimmen, denn die CD gefällt mir für eine Cover Veröffentlichung doch sehr gut. „Poison“ schaffen es den Songs ihren eigenen Stempel aufzudrücken und vielfach hat man das Gefühl einen neuen „Poison“ Titel zu hören, sofern man natürlich das Original nicht kennt. Mich interessiert in dem Sinne nicht was andere denken, denn hier ist meine Meinung gefragt und die gebe ich nur zu gerne Preis. Als erstes gibt es einen Titel von „The Sweet“ den sicherlich alle kennen, die Rede ist von „Little Willy“ und ich das Ding rockt einfach nur und würde sicherlich auch Live für Freude sorgen. „David Bowie“ ist ein Künstler der immer mal gerne gecovert wird, „Suffragette City“ ist nett und geht auch gut ab, ich war noch nie ein „Bowie“ Fan, bis vielleicht auf sein „Time Machine“ Projekt. Balladen sind das perfekte Material für „Poison“ und so liefern sie uns „I Never Cry“ von „Alice Cooper“ und „Can’t you See“ von der „Marshall Tucker Band“, beide Tracks werden bestens in Szene gesetzt, einfach nur geil! „I Need to Know“ von „Tom Petty“ gefällt mir auch verdammt gut, hier wird noch ordentlich abgerockt. Natürlich gibt es hier auch ein paar Songs die nicht kicken, bestens Beispiel hier für „Squeeze Box“ welches sehr lasch performt wird, die „Roxy Blue“ Version aus dem Jahre 92’ ist da um Längen besser. Wieso das man „Your Momma don’t Dance“ auch noch drauf gepackt hat, ist mir ein Rätsel, schliesslich stammt die Nummer vom „Open Up and Say Ahhh“ Album von 1988. Ok, das Teil ist Remasterd, dasselbe gilt auch für „Rock n’ Roll All Night“ welches damals (1987) für den Movie „Less than Zero“ gecovert wurde. Nun, weiter covern die Jungs mit „Dead Flowers“ noch die „Stones“ und die Version ist nicht schlecht, aber zu wenig Dirty wenn ihr mich fragt. „You Don’t mess Around with Jim“ muss noch erwähnt werden, welches von einem 87’er Demo stammt. Das Teil hört sich wirklich grässlich an und man muss eingestehen dass die Band damals aus musikalischer Sicht gesehen, nicht gerade das Gelbe vom Ei war. Wie auch immer, das Album als Ganzes gesehen, halte ich für gelungen und ich wüsste jetzt nicht gerade einen Cover Versionen Output der mir besser gefällt, aber das liebe Freude ist Geschmackssache, bildet euch selber ein Urteil, sofern ich die Platte nicht schon habt.