Poison - Flesh and Blood

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1990

Label
Capitol

Besetzung
Vocals: Bret Michaels
Guitar: C.C.Deville
Bass: Bobby Dall
Drums: Rikki Rocket

Tracklist
1. STRANGE DAYS OF UNCLE JACK
2. VALLEY OF LOST SOULS
3. (FLESH&BLOOD) SACRIFICE
4. SWAMPJUICE (SOUL-O)
5. UNSKINNY BOP
6. LET IT PLAY
7. LIFE GOES ON
8. COME HELL OR HIGH WA-TER
9. RIDE THE WIND
10. DON'T GIVE UP AN INCH
11. SOMETHING TO BELIEVE IN
12. BALL AND CHAIN
13. LIFE LOVES A TRAGEDY
14. POOR BOY BLUES

Datum: 28.05.2004 - Autor Vince
Die Band „Poison“ war nie dafür bekannt das sie Musik mit hohen Ansprüchen machten. „Open up and Say ahh“ war eine „Glam“ Kult Scheibe, aus musikalischer Sicht her konnte man dem Album aber wenig abgewinnen. Bei „Flesh and Blood“ sieht es aber anders aus, die Melodien wurden feiner, die Refrains hochstehender und auch vom Musikalischen Aspekt her musste man sagen, die Jungs haben wirklich zugelegt.

Das Album fängt schon mal spannend an mit „Valley of Lost Souls“ einen sehr starken Opener der mit einer wunderbaren Melodie unterlegt ist. In dem Stil geht es weiter mit dem Titeltrack zu „Flesh and Blood“ einem Song der sich gleich im Ohr festkrallt. „Unskinny Bob“ ist der grösste Hit von diesem Album, ein typischer „Poison“ Ohrwurm. Von einer Band wie „Poison“ erwartet man minimum eine Ballade pro Album, auf „Flesh and Blood“ haben es gleich zwei geschafft, das wunderschöne „Life goes on“ und das traurige „Something to Believe in“ von des es auch einen sehr guten Clip gab, der einmal nicht von „Happy Happy tralala“ handelt, alle „Poison“ Clips findet man übrigens auf der letzten „Video Hits“ DVD.

Das zügige „Ride the Wind“ sollte auch jedem Fan der Band ein Begriff sein, der Chorus reisst einem mit und es ist für „Poison“ Verhältnisse ziemlich rockig. Man muss es sagen, die Band um „Playgirl Model“ Bret Michaels wirkt bei diesem Longplayer viel reifer, man hat ein wenig auf die Sleazigen Elemente verzichtet, vom Make up ist man auch weg gekommen, dafür hat man musikalisch zugelegt. „Flesh and Blood“ kann ich jedem Hard Rock Fan ans Herz legen, eine Scheibe die es verdient hat im CD Regal zu stehen.







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