P.O.D. - When Angles and Serpents Dance
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
DBR Records
Besetzung
Gesang: Sonny
Gitarre: Marcos
Bass: Traa
Schlagzeug: Wuv
Gitarre: Marcos
Bass: Traa
Schlagzeug: Wuv
Tracklist
1. Addicted
2. Shine with Me
3. Condescending
4. It can rain every day
5. Kaliforn-Eye-A (feat Mike Muir)
6. I´ll be ready (feat Marley Girls)
7. The End of the World
8. This ain’t no ordinary Love Song
9. God Forbid (feat. Page Hamilton)
10. Roman Empire
11. When Angels &Serpents Dance
12. Tell me Why
13. Rise Against
2. Shine with Me
3. Condescending
4. It can rain every day
5. Kaliforn-Eye-A (feat Mike Muir)
6. I´ll be ready (feat Marley Girls)
7. The End of the World
8. This ain’t no ordinary Love Song
9. God Forbid (feat. Page Hamilton)
10. Roman Empire
11. When Angels &Serpents Dance
12. Tell me Why
13. Rise Against
Datum: 15.10.2008 - Autor Jörg
Nun haben sich die 4 Kalifornier wieder richtig lieb und machen ein Album das sich sicher alle ihre Anhänger gewünscht haben. Das neue Album erscheint auf dem Bandeignen Label und dürfte so einiges mehr zur Unabhängigkeit der Gruppe beitragen.
Auch ich bin seit einiger Zeit dem Zauber von P.O.D. erlegen. Sicher bringt einem das bei gewissen Personen nur Hohn und Spot ein, der sich allerdings nur auf die positive Message der Band bezieht. Der christliche Anstrich von Sonny und Co. ist zwar auch nicht meines, aber mir gefällt die Musik richtig gut und kann bei den Klängen der P.O.D.-Alben so richtig gut abschalten, zuhören und den Lieben Gott einen Guten Herrn im Himmel lassen.
New-Metal wirkt natürlich auf viele Leute noch ganz schön uncool und was weiß ich, aber die Klasse von „Shine with me“, „When Angels&Serpents Dance“, „Rise Against“ ist unumstritten. Tja, diese Scheibe läuft regelmäßig durch die Anlage und zaubert ein Grinsen der Zufriedenheit auf mein Gesicht, das haben Bands wie Judas Priest, Medönglica oder Motörhead mit ihren aktuellen Alben nicht geschafft und ich habe mal wieder einige Bands zu Grabe getragen.
Highlights haben P.O.D. auf ihren Alben immer viele, dennoch gibt es auch auf dem aktuellen Longplayer wieder ein paar richtig, pfundige Stücke, wie zum Beispiel die Gänsehaut-Ballade „It can rain every day“, das Lied ist einfach grandios. Dann das cool, relaxte Sommerlied „Kalifon-Eye-A“ mit einem Gastauftritt von Mike Muir (Suicidal Tendencies), wo P.O.D. am Ende hin auch mal wieder richtig abgrooven. Danach wird es mit „I´ll be Ready“ –dem Bandeigenen Reggae-Song, mit einem Gospelchor so richtig kitschig-schön. Hier ist zwar der Schmalzfaktor riesig, doch Sänger Sonny trägt das alles mit einer sympathischen und beruhigenden Stimme vor, so dass man das Lied wunderbar genießen kann. Reggae war schon seit je her ein Bestandteil des P.O.D.-Soundes und hier geht das Rezept wieder wunderbar auf.
Hektik und extreme Töne sind bei P.O.D. eher Nebensache und oft übergießen sie den Zuhörer mit viel Zucker. Dennoch sind „This ain’t no ordinary Love Song“ oder „The End of the World“ feine und ausgeglichene Stücke moderner Rockmusik
Dennoch haben die Kali-Boys das rocken nicht vergessen und machen mit „God Forbid“ einen echten Radau los, hier mit Unterstützung von Page Hamilton (Helmet), der song soll der bisher härteste der Bandgeschichte sein, was ich auch so bejahen kann.
Mit „When Angels&Serpents Dance“ haben P.O.D. ihren Fans und den Freunden moderner Rockklänge ein Rund-Um-Sorglos-Paket geschnürt, was hier durchaus positiv zu sehen ist. Manchmal wünsche ich mir wenn mein Umfeld auch mal so relaxt und ausglichen sein würde wie eine P.O.D.-CD. Tolle Rockunterhaltung mit Tiefgang und viel Melodie, das sind P.O.D. 2008.





