Pharaoh - Be Gone
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Cruz del Sur Music
Besetzung
Gesang: Tim Aymar
Gitarre: Matt Johnsen
Bass: Chris Kerns
Schlagzeug: Chris Black
Gitarre: Matt Johnsen
Bass: Chris Kerns
Schlagzeug: Chris Black
Tracklist
1.Speak To Me
2.Dark New Life
3.No Remains
4.Red Honor
5.Buried At Sea
6.Rats And Rope
7.Cover Your Eyes And Pray
8.Telepath
9.Be Gone
2.Dark New Life
3.No Remains
4.Red Honor
5.Buried At Sea
6.Rats And Rope
7.Cover Your Eyes And Pray
8.Telepath
9.Be Gone
Datum: 22.04.2008 - Autor Claudio
Die Musik der Herren kann man mit nur einem Wort beschreiben: Metal! Richtiger Metal, kein Wischi-Waschi, sondern kräftig auf die zwölf. Klassischer, amerikanischer Power Metal, der sich im Fahrwasser von Heroen wie Jag Panzer, Vicious Rumors und Metal Church bewegt, deren Standard bereits erreicht und manchmal sogar schon übertroffen hat. Die musikalische Qualität ist unverkennbar. Das filigrane Gitarrenspiel von Matt Johnsen (dem wohl einzigen, amerikanischen Fan von Scanner), die Rhythmusarbeit von Chris Kerns und Chris Black und besonders die Stimme vom ehemaligen Control Denied Sänger Tim Aymar, sind und glaublich. Diese Fähigkeiten und das Talent als Band Songs zu schreiben, die gerade von der Homogenität der Gruppe leben, zeichnen Pharaoh aus. Anders als auf „The Longest Night“, gibt es auf „Be Gone“ ein zwei Ausreißer nach unten und zwar „Rats And Rope“, ein recht schneller, aber in meinen Ohren unglücklich arrangierter Song, und „Telepath“, der zwar Live absolut überzeugen kann, aber auf CD einfach nicht funktioniert. Vielleicht bin ich von „The Longest Night“ auch nur verwöhnt, denn auf dem Album ist einfach kein schwacher Song zu finden, aber wirklich schwach sind die beiden genannten Songs eigentlich auch nicht. Sie sind halt nur ein wenig unter dem Qualitätslevel, den ich von Pharaoh erwartet habe. Auf „Be Gone“ sind aber auch gleichzeitig Songs vertreten, die die Entwicklung der Band zeigen. „Dark New Life“, „Red Honor“, „Buried At Sea“ und „Cover Your Eyes And Pray“ zeigen an, zu was diese Band fähig ist. Power Metal in allen Facetten, hohe Geschwindigkeit, wahnwitzige Gitarrenläufe und Melodien, die einem nicht aus dem Kopf gehen. Höhepunkt und Abschluss dieses Albums ist der Titeltrack „Be Gone“, bei diesem Song handelt es sich um einen Progressive Metal Song, der besser nicht gespielt werden kann.
„Be Gone“ ist ein Album, dass Pharaoh an die Spitze der neueren Metalbands katapultieren wird und es sollte den alten Heroen eine Mahnung sein, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Zusammen mit den nicht minder hervorragenden Crescent Shield werden Pharaoh hoffentlich ernten können, was sie mit „Be Gone“ gesät haben und nicht darben, wie es so viele unglaubliche Bands in der Vergangenheit tun mussten. Um es im Slang einiger Leute auszudrücken: Pharaoh sind einfach Über-Awesome und „Be Gone“ ein erstklassiges Album. Punkt!





