Peppermint Creeps - The Creepshow

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Selfproduction

Besetzung
Gesang/Gitarre: Robbie Stylez
Gitarre: Macy Malone
Bass: Eddie Electra
Schlagzeug: Traci Michaels

Tracklist
1.Stupid
2.I´ll be there for you
3.Lesbian
4.Famous
5.The One

Datum: 26.12.2005 - Autor Jörg
Dass es von der kunterbunten Hollywood-Band Peppermint Creeps noch eine Demo, oder eine EP gibt wusste ich gar nicht. Ich bin davon ausgegangen das „AnimatronX“ von 2002 die bisher einzige Veröffentlichung der Band war. Auf „The Creepshow“ kommt der Sound der Creeps noch sehr punkig rüber und auch die Qualität erinnert eher an alte Punkklassiker, als an Glam´n Sleaze. Aber wie so oft sind da die Grenzen fließend. Die Band verdiente sich auch ihre Brötchen, in dem sie vor einiger Zeit als Backing-Band für Steve Summers Pretty Boy Floyd bildeten. Also ist die Musik der Peppermint Creeps derer von Pretty Boy Floyd gar nicht so unähnlich. „Stupid“ ist ein recht kurzer auf den Punkt geklopfter Song. Mit „I´ll be there for you“ kommen dann die Glam-Rock-Einlüsse stärker durch. Das Ganze ist wirklich gar nicht verkehrt, doch leider hat „The Creepshow“ einen echt schwachen Sound auf der Brust und klingt eher wie eine schlecht ausgesteuerte BASF-Cassette.

Die beiden Songs „Stupid“ und „Lesbian“ (das ist ein echter Ohrwurm) haben es ja noch später auf das Album geschafft. Wo ich vorhin Steve Summers erwähnte, mit ist ja bekannt dass er einen großen Fan-Kreis hat, doch sein Klon singt bei Peppermint Creeps. Robbie Stylez singt genauso gut/schlecht wie der selbsternannte Glam-Gott.

Fans von Pretty Boy Floyd kann ich die Peppermint Creeps nur wärmstens an Herz legen, ich warte mal mit meiner endgültigen Meinung über diese Band ab bis ich mal das Album gehört habe. Wer Eigenständigkeit sucht der ist hier falsch, wer einfach eine neue Party-Band sucht der ist bei den Creeps richtig. Das Gimmick der Band ist absolut klasse und lässt die Band aus dem Einheitsbrei herausstechen. Mit „Famous“ hat man einen echten Hit am Start. Wie gesagt “The Creepshow” ist nur ein Demo.





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