Pendragon - believe

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Inside/Out

Besetzung
Gesang/Gitarre: Nick Barrett
Keyboard: Clive Nolan
Bass/Gitarre: Peter Gee
Schlagzeug: Fude Smith

Tracklist
1.Believe
2.No place for the Innocent
3.The Wisdom of Solomon
4.The Whising Well
- For your Journey
- So by sowest
- We talked
- two roads
5.Learning Curve
6.The Edge of the World

Datum: 15.08.2005 - Autor Jörg
Seit gut 20 Jahren gibt es die britischen Progrocker von Pendragon und ist mit Sicherheit eine Empfehlung für Freunde der gepflegten Progrock-Musik. Die Band sind aber in der Tat keine Busy-Worker, bei gut 20 Jahren Existenz kommen hier gerade mal 7 Studioalben zusammen. Das bedeutet aber sicher nicht dass die Musiker faul sind, ich denke sie lassen sich eine so lange Zeit um ihre Musik reifen zu lassen. Ausgereift klingt auch das neuste Album „Believe“, und ein wenig rockiger als die Band sonst zur Sache geht. Ich bin Mitte der 90ger mal auf das Album „Masquerade Overture“ aufmerksam geworden, das Cover stach mir so ins Auge. Was ich da aber im Laden beim antesten hörte, war schwer bombastisch und nicht leicht zu verzuckern. Da ist „Believe“ aus anderem Holz geschnitzt, hier steht eine feine Gitarre im Vordergrund. Welche genauso wie die außergewöhnliche Stimme auf das Konto von Chef Nick Barrett geht. Nach dem Intro geht es gleich Marillion-Artig mit „No Place for the Innocence“ los, das Lied geht gut ins Ohr und bietet eine Menge Feinheiten zu entdecken.

Die Band versteht ihr Handwerk und flechtet immer wieder interessante Ideen in die Lieder ein, aber nicht so das man sie erst beim intensiven hören bemerkt. „Believe“ ist wohl auch eher auf Leute mich zugeschnitten worden, die sonst mit Progrock nicht allzu viel anfangen können. Des Öfteren findet man orientalische Einflüsse und Gesänge in der Musik, die sehr schön zur Stimmung passen und das Album so richtig rund machen. Ich spreche hier immer von dem kompletten Album, weil es einfach mehr Sinn macht euch die CD als Ganzes näher zu bringen. Das sie halt nicht auf ein paar Hits aufgebaut ist.

Es finden sich zwar „nur“ 6 Tracks auf „Believe“ doch ist der 4 Titel „The Wishing Well“ noch in Vier Unterparts gegliedert und bildet so das Herz der Scheibe.

Bei „Wisdom of Solomon“ sind die orientalische Eindrücke sehr deutlich zu spüren und geben dem Liede eine schönen und sanften Touch.

Hier lohnt sich das öfters anhören der CD, obwohl Pendragon sich Mühe geben den Höher schon beim ersten Kontakt zu fesseln, lasst euch darauf ein und werdet es nicht bereuen







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