Paragon - World of Sin/ Chalice of Steel Re-Release

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Remedy Records

Besetzung
-World of Sin
Gesang: Kay Carstens
Gitarre: Martin Christian
Gitarre: Daniel Görner
Bass: Dirk Sturzbecher
Schlagzeug: Kay Noise

-Chalice of Steel

Gesang: Andres Babuschkin
Gitarre: Martin Christian
Gitarre: Claudius Cremer
Bass: Jan Bünning
Schlagzeug: Markus Corry

Tracklist
-World of Sin
1. Intro
2. Needful Things
3. Maelstorm of Decline
4. World of Sin
5. Beyond the Void
6. Thrill of the Kill
7. No hope for Live
8. Into the Black
9. Drug Fiend
10. Bring the Hammer down

- Chalice of Steel
1. Intro
2. Dragons Flight
3. Legions of Metal
4. Chalice of Steel
5. Wheels of Eternity
6. Desecrate
7. Casting Shadows
8. Burn at the Stake
9. Journey Home
10. A.D. 2000
11. Violence and Force

Datum: 20.09.2005 - Autor Jörg
Noch einmal schlagen Remedy Records mit einem Re-Release ihrer Power-Metaler Paragon zu. Wie schon vor kurzem die Debüt-EP und „Final Command“ neu aufgelegt wurden, so folgen nun „World of Sin“ –der erste vollständige Longplayer, und „Chalice of Steel“. Und auch hier lohnt sich das zugreifen für Leute welche Paragon erst mit ihren letzten Scheiben kennen gelernt haben, denn auch diese beiden Alben stellt Remedy als Doppel-CD zum Preis eines Albums in die Shops. Was ich wirklich cool finde, da die beiden Scheiben sich lohnen. Ich persönlich gebe zwar dem „Chalice of Steel“ –Album dem Vorzug, da hier sich langsam die Klasse der Band abzeichnete, welche sich auf folgenden Scheiben richtig entfaltete. Egal ob man hier nun „Legions of Metal“, „Wheels of Eternity“ oder „Desecrate“ die Harre schwingt ist Brause. Kompromisslosen Power-Metal ohne viel Gefiedel und Geschnulze hauen die 5 Hamburger raus. Auch eine Coverversion eines Klassikers haben die Jungs hier an Bord und liefern hier eine geile Fassung von „Violence and Force“ der kanadischen Exciter ab. Eben diese Coverversion ist eine der gelungensten welche Paragon je veröffentlicht haben, denn der Sound der beiden Bands passt.

Auf „World of Sin“ strapaziert noch Kay Carstens seine Stimmbänder, doch ist es schon geiler an zu hören, wie auf der EP. „Needful Things“ oder „Thrill of the kill“ sind geile Songs welche jedem Old-School-Fan reinlaufen sollten wie ein frisch Gezapftes.

Beide Alben wurden neu gemastert und das Artwork wurde ein wenig überarbeitet und die Liner-Notes stammen diesmal von Gitarrist Martin Christian. Paragon haben sich über die Jahre zur einer festen Institution in der Hamburger und auch der deutschen Szene entwickelt. Solcher Durchhaltewillen muss sich irgendwann auszahlen. Sicher war ich früher auch nicht immer offen für neue CDs der Hamburger, doch seit „Chalice of Steel“ hatte sich das geändert. In einem Internet-Forum wurden Vorwürfe über Fan-Verarsche laut, das ist absoluter Blödsinn. Ich finde diese Widerveröffentlichungen sind zwar nicht zwingend nötig gewesen, doch hier wurde das Beste aus den älteren Scheiben der Band herausgeholt. Jeder entscheidet doch am Ende selber ob er diese CD kauft.

Fans die an den letzten Alben von Paragon gefallen gefunden haben, können hier für wenig Geld ihrer Sammlung aufstocken und sich 2 gute Alben für wenig Geld in die CD-Sammlung stellen. Bei mir persönlich hat „Chalice of Steel“ die Nase etwas vorn, aber auch „World of Sin“ lohnt sich.









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