Erscheinungsjahr
1991
Label
Sony
Besetzung
Gesang: Ozzy Osbourne
Gitarre: Zakk Wylde
Bass: Michael Inez
Schlagzeug: Randy Castillo
Keyboard: John Sinclair
Tracklist
1. Mr. Tinkertrain
2. Don´t want to change the world
3. Mama, I´m coming home
4. Desiere
5. No More Tears
6. S.I.N.
7. Hellraiser
8. Time after Time
9. Zombie Stomp
10. A.V.H.
11. Road to Nowhere
Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Oha, hat der Madman doch viele starke Alben herausgebracht, seit er mit dem göttlichem „Blizzard of Oz“ gezeigt hat, das er es auch allein packen kann. Doch waren Scheiben wie „Ultimate Sin“, „Diary of a Madman“ und die anderen noch so gut, an das Debüt konnten sie nicht anstinken. Das gelang dem Herrn Osbourne erst wieder mit dieser Scheibe, was aber nur meine Bescheidene Meinung ist. Auch ist „No More Tears“ die letzte CD von Ozzy die man wirklich durchweg empfehlen kann, alles nach dieser CD ist nicht wirklich erwähnenswert. Auf der CD hier konnte sich auch Zakk Wylde richtig einbringen und war nun neben Ozzy der wichtigste Teil der Band. Ob man nun harte Songs wie „Desiere“ oder „Zombie Stomp“ abfeuert oder geniale Balladen über den Höher ausschütte das Album rockt wie Hölle. Leider ist das Stück „Hellraiser“ welches Ozzy zusammen mit Motörheads Lemmy geschrieben hat, der Tiefpunkt der Scheibe. Nicht wirklich schlecht, aber hört man sich mal die Version von Motörhead an, weis man wie es besser klingt. Die Höhepunkte auf diesem Album sind ohne Zweifel das Eröffnungslied „Mr. Tinkertrain“ welches so Megahart, wie man es kaum vom Oz-Man erwarte hätte, aus den Boxen bricht. Und auch hier nimmt man ihm den Madman wieder vollkommen ab. Von dem nimmt man besser keine Süßigkeiten an. Der andere Überflieger ist der Titelsong, der mächtig und schön groovend alles platt walzt, hier kann man fast an epische Meistertaten a la „Mr. Crowley“ anknüpfen. Wer bei dem Stück keine Gänsehaut bekommt, der hat vom Metal keine Ahnung und hat sich die CD nur zugelegt weil er Osbourne und seine debile Sippe aus dem Fernsehen kennt. Bevor ich hier noch ausfallend werde schließe ich dieses Review lieber mit den Worten, das Ozzy es besser wahr gemacht hätte und sich nach dieser Killer-Scheibe zurückgezogen hätte, als sich nun fortwährend zum Clown der dumpfbackigen MTV-Kids zu machen. Schade Oz, du warst mal echt anbetungswürdig.