Ozzy Osbourne - Down to Earth

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Sony Entertainment

Besetzung
Gesang: Ozzy Osbourne
Gitarre: Zakk Wylde
Bass: Robert Trujillo
Schlagzeug: Mike Brodin

Tracklist
1.Gets me Through
2.Facing hell
3.Dreamer
4.No easy way out
5.That i never had
6.You know (Part1)
7.Junkie
8.Running out of time
9.Black Illusions
10.Alive
11.Can you hear them?

Datum: 08.10.2004 - Autor Jörg
Mit seinem bisher letztem Album konnte der ehemalige Gott des Hardrocks doch mal wieder ein wenig Geld abgreifen, welches er mal mit der Musik verdient und nicht mit seiner gestörten TV-Show. Durch die Single von „Dreamer“ wurde das Album „Down to Earth“ mal wieder ein richtiger Verkaufschlager und so bekam Ozzy auch mal wieder ein wenig Airplay. Wenn selbst hier in der Gegend der lokale Bauernradiosender den Song spielt wird es wohl ein richtiger Verkaufshit gewesen sein. Zu meiner Entschuldigung, bei mir auf der Arbeit läuft Morgens permanent das Radio und man wird mit dem ganzen Müll gerade zu gefoltert. Kein Wunder das die Arbeitsmoral sinkt, aber zurück zum Album. Konnte mich der Vorgänger „Ozmosis“ überhaupt nicht begeistern so habe ich hier seltsamerweise mal blind am Veröffentlichungstag zugriffen. Schnelle und flott nach vorne krachende Banger kann man von The O ja nicht mehr erwarten, doch brutzeln die ersten beiden Songs „Gets me through“ und „Facing Hell“ ganz ordentlich durch die Lautsprecher. Die powervollen Riff und Solos von Gitarren-Assi Zakk Wylde rocken schon ganz geil ab. Ein wenig zu ruhig geworden ist es das Album, aber auch kein Stinker im klassischen Sinne. Ich muss hier mal zugeben, das ich diese CD schon recht gerne höre und der Megahit „Dreamer“ ist halt einfach eine gute Ozzy-Ballade, da beist die Maus keinen Faden ab.

Das Cover der CD sieht beknackt aus, passt auch gut zum Madman, den ich leider nicht mehr ernst nehmen kann. Der Typ war einst eine Legende und ist nun ein Spielball seiner Managerin/Frau und den Medien geworden. Wenn er damit glücklich ist, bitte schön, ist sein Leben. Den Bass zupft hier übrigens der jetzige Metallica-Indianer Rob Trujillo, was ich hier aber nur mal am Rande erwähnt haben möchte, den ich denke der ist wie Drummer Mike Brodin (wo her kenne ich diesen Name nur ??- der Verf.) eine sogenannte „Hired Gun“ und hat sicher nichts zum Songwriting beigetragen.

Vergleicht man „Down to Earth“ mit einem Klassiker a la „Blizzard of Oz“, „The Ultimate Sin“ oder „No more Tears“ dann verliert die aktuelle Scheibe, ganz klar. Geht man aber mal ohne die Klassiker im Hinterkopf an die CD heran (ich weis das ist sehr schwer und mir gelingt das auch nur in den wenigsten Fällen), so bekommt man eine nette CD. Nach einiger Zeit hat man sogar einige der Songs als Ohrwurm im Kopf und brummt die Melodien vor sich hin. Leider ist die CD ein wenig zäh, was sich durch die zahlreichen ruhigen und Midtempo-Stücke erklärt, doch als Musik zu relaxen, beim lesen oder an fremden Frauen rumfummeln (zur Not tut es auch die Eigene Frau –J.)ist sie gut geeignet. Ab und zu sind auch Spontankäufe kein Reinfall. "Down to Earth" wird sicher kein großer Klassiker werden, doch eine nette CD. Aber das hatte ich hier schon mal erwähnt.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS