Ozzy Osbourne - Blizzard of Oz

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1980

Label
Jet Records

Besetzung
Gesang: Ozzy Osbourne
Gitarre: Randy Rhoads
Bass: Bob Daisley
Schlagzeug: Lee Kerslake

Tracklist
1. I don´t know
2. Crazy Train
3. Goodbye to romance
4. Dee
5. Suicide Solutions
6. Mr. Crowley
7. No bone Movies
8. Revelations (Mother Earth)
9. Steal Away (The Night)

Datum: 25.07.2004 - Autor Jörg
Das Debüt des ehemaligen Black Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne ist ein richtiger Klassiker, den jeder Hardrock-/Metal-Fan haben sollte. Schon allein wegen des unnachahmlichen Gitarrenspiels, des zu frühe verstorbenen Randy Rhoads, ist die Scheibe ein Muss. Ich habe mir das Album damals für die Berühmten 9,99 DM aus der Nice-Price-Serie gekauft und war auch sofort angetan von der Musik. Obwohl so richtig Euphorie stellte sich erst 1-2 Jahre später bei mir ein. Weil so richtig hart ist die Scheibe ja auch nicht und viele meiner damaligen Bekannten belächelten mich, das mir Tracks wie das episch, mit viel Klavier unterlegte „Revalations (Mother Earth)“ oder das ruhige, aber echt kultige „Mr. Crowley“, gefielen. Tolle Songs sind es alle, nur das haben wir wohl damals noch nicht so richtig erkannt und ich weis nicht mehr genau wann es bei mir „Klick“ machte und mich voll in die Scheibe verliebte. Ein richtige Killer-Album, auch wenn es nicht zu den härtesten Platten gehört. Aber hier sind die Klassiker „Crazy Train“ und „I don´t know“ vertreten, die nun wirklich in jede Sammlung gehören. Auch die tolle Ballade „Goodbye to romance“ ist ein Gänsehaut erzeugendes Stück Musik. Die Gitarre von Randy Rhoads hinterlässt bei mir immer ein andächtiges Staunen. Auch wenn ich als Nicht-Musiker keine richtige Ahnung von Spiel-Technik und so habe, weiß ich hier ist jemand ganz besonderes am Werke. Und das Gefühl, welches Randy in sein Spiel einbringt dürfte niemanden verborgen bleiben. Die beiden flottern Tracks „Steal away (the Night)“ und „No bone Movies” laden wie die ersten beiden Songs so richtig zum abrocken und bangen ein. Beim ersten Song finde ich geil, das sich Ozzys Stimme zum Ende hin regelrecht überschlägt und das einen richtigen „Psycho-Touch“ erzeuget. Den „Madman“ hat man ihm zu dieser Zeit noch ohne großes Fragen abgenommen, leider ist er heute nur noch ein debiler Hampelmann der Unterhaltungsmedien und kann einen wirklich nur noch leid tun, wenn er in seiner Sendung durch seine Wohnung torkelt. Und bei dem Rest seine Familie hat man eher das Gefühl man sieht einer Horde Affen zu, die durch ein Wohnzimmer tollen. Aber zurück zum Meisterwerk, auf „Blizzard of Oz“ befindet sich auch der Missverstandenste Ozzy Osbourne-Song überhaupt. Wird „Suicide Solutions“ gerne herangezogen, wenn sich ein verwirrter Jungendlicher aus persönlich Gründen das Lebenslicht ausgeblasen hat, der auch zufällig Heavy Metal mochte. Aber hört doch mal genau auf den Text, der Song warnt vor Alkoholmissbrauch und macht klar das Alkoholsucht nur Selbstmord auf Raten ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ach, nebenbei ist das auch noch ein verflucht starkes Stück Metal. Viele Fans bevorzugen zwar eher den Nachfolger „Diary of a Madman“, aber für mich waren Ozzy und auch Randy Rhoads nie besser als wie hier.





last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS