Overland - Break Away
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Escape Music
Besetzung
Gesang: Steve Overland
Gitarre, Bass Keyboard: Anders Rydholm
Gitarre: Ola af Tampe
Schlagzeug: Gregg Bissohette
Background Gesang: Per Svenson
Gitarre, Bass Keyboard: Anders Rydholm
Gitarre: Ola af Tampe
Schlagzeug: Gregg Bissohette
Background Gesang: Per Svenson
Tracklist
1. This Time
2. Alive And Kicking
3. Break Away
4. Like A River
5. Look Into Your Eyes
6. After The Fire
7. Evangeline
8. Heartache Calling
9. Mad Mad World
10. Lost In Paradise
11. Rescue Me
12. Until Forever Comes
2. Alive And Kicking
3. Break Away
4. Like A River
5. Look Into Your Eyes
6. After The Fire
7. Evangeline
8. Heartache Calling
9. Mad Mad World
10. Lost In Paradise
11. Rescue Me
12. Until Forever Comes
Datum: 20.05.2008 - Autor Frank
Ich muss ja zugeben, nach dem Asia-Flop habe ich die Scheibe von Overland mit spitzen Fingern angefasst! Der Opener mit seinem sterilen Computer Rhythmus schien dann auch meine Befürchtungen gleich zu bewahrheiten! Trotzdem zeigt sich auch bei diesem Song das Steve Overland, der mir noch als Frontmann der AOR Truppe FM im Gedächtnis rumspukt, dass er stimmlich immer noch zur Elite im AOR gehört!
Eins vorweg, wer es metallisch oder hardrockig möchte ist bei Overland falsch! Wenn man radiotauglichen Rock mag ist man hier genau richtig!
Wobei radiotauglich eigentlich völlig falsch ist! Was hört man denn noch an Rock im Radio … entweder die alten Staubsaugervertreter wie Phil Collings und seine Schergen oder … diese Mädels mit ihren Piepsstimmchen, die nicht singen können dafür aber Bombe aussehen. In Anbetracht dessen, dass diese meist aber nicht mal volljährig sind, übersehen wir das Aussehen der Mädels doch besser!
Also vor 20 Jahren und ein paar mehr, als Survivor, Asia und andere Pop Rocker oder AOR Recken die Radiostationen zum Glühen brachten, wäre „Break Away“ ein Hammerseller geworden! Heute ist das Ganze nur noch für ein handverlesenes Publikum!
Macht aber nichts … wie gesagt die Scheibe kommt nur mühsam in die Socken. Für eine gemütliche Autofahrt genau das Richtige …
Aber schon beim 4. Song „Like a River“ werde ich zum ersten Mal aufmerksam! Ein sehr schöner Refrain, eine eingängige Melodie und stimmlich genial!
Und spätestens zu dem Zeitpunkt stört mich das etwas zu weit im Vordergrund stehende Keyboard kaum noch und „Break Away“ hat mich in seinen Bann gezogen. Mit „ Look into Your Eyes“ folgt eine sehr schöne Powerballade, gefolgt von „After The Fire“ einem richtig klasse Rocker bei dem das Gaspedal wieder etwas nach unten gedrückt wird!
Die Zusammenarbeit von Steve Overland mit Ex Grand Illusion Klampfer Anders Rydholm macht sich bezahlt. Man kann die Scheibe einfach nur oberflächlich hören und genießen …man kann aber auch etwas genauer hinhören und wird trotzdem nicht enttäuscht!
Es sei denn man geht mit den falschen Erwartungen an die Sache! Also es gibt kein Gitarrenbrett … keine Speed Effekte, keine Double Bass … sondern einfach angenehmen druckvollen AOR … wie man ihn liebt, wenn man auf alte die zuvor Erwähnten alten Recken steht
Die Scheibe gewinnt immer mehr an Qualität je öfter man sie hört …
So mag ich AOR!





