Overkill - I hear Black
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1993
Label
Atlantic Rec.
Besetzung
Gesang: Bobby "Blitz" Elsworth
Gitarre: Merrit Grant
Gitarre: Rob Canavino
Bass: D.D.Verni
Schlagzeug: Tim Mallare
Gitarre: Merrit Grant
Gitarre: Rob Canavino
Bass: D.D.Verni
Schlagzeug: Tim Mallare
Tracklist
1. Dreaming in Columbian
2. I Hear Black
3. World of Hurt
4. Feed My Head
5. Shades of Grey
6. Spiritual Void
7. Ghost Dance
8. Weight of the World
9. Ignorance and Innocence
10. Undying
11. Just Like You
2. I Hear Black
3. World of Hurt
4. Feed My Head
5. Shades of Grey
6. Spiritual Void
7. Ghost Dance
8. Weight of the World
9. Ignorance and Innocence
10. Undying
11. Just Like You
Datum: 08.10.2004 - Autor Jörg
Kommen wir doch mal zur Musik, den Opener „Dreaming in Columbian“ finde ich auch heute immer noch nicht so toll. Aber schon das alles zermahlende „World of Hurt“ ist ein böses Stück Metal, dass sich in die Ohren bohrt und man bekommt sofort eine Gänsehaut. Das Tempo welches Overkill hier so vorgeben ist in etwa für die ganze CD stellvertretend zu sehen. Ich war früher auch von den fehlenden Speedhämmern nicht gerade begeistert, doch auch im Midtmpo machen Overkill eine verdammt starke Figur. Das Black Sabbath, neben vielen alten Punkheros, ein großer Einfluss auf die New Yorker Thrasher sind hört man hier besonders, aber „I hear black“ wächst mit der Zeit. Es ist zwar immer noch nicht meine Fave-Scheibe von „Blitz“ und Co aber um längen besser als die neueren Platten.
Einsame Spitzenklasse sind das leicht balladenhafte und sehr psychotisch, gesungene „Shades of Grey“, ein Spycho-Song sondergleichen. Den weitren Überflieger bekommt man sofort hinterher geschoben, mit „Spritiual Void“ möchte man meinen das Black Sabbath sich 1993 mal am Thrashsound versucht hätten, eine alles niederwalzenden Dampframme. Zu dem Song wurde auch ein Video-Clip gedreht der aber nicht als zu oft zum Einsatz kam, kommt aber sehr geil rüber das Clipchen.
Overkill haben sicher Scheiben herausgebracht welche besser und vor allem schneller sind, aber ich finde gerade das hier bestimmenden Midtempo macht den Reiz von „I hear black“ aus. Wenn man mir das 1993 gesagt hätte, das ich so was mal schreiben würde dann hätte ich nur gelacht, aber so ändern sich die Zeiten.
So an Höhepunkten kann ich noch mal „Weight of the World“ und das sehr eingängige „Ignorance& Innocense“ herausheben, die beiden Songs gegen Ende der Platte haben es noch mal deftig in sich. Auf dieser Scheibe hat man mal die Chance Overkill von einer etwas anderen Seite intensiver kennen zu lernen und es macht doch einen guten Eindruck.





