Overkill - Feel the Fire

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1985

Label
Noise

Besetzung
Gesang: Bobby “Blitz” Ellsworth
Gitarre: Bobby Gustafson
Bass: D.D. Verni
Schlagzeug: “Rat” Skates

Tracklist
1. Raise the Dead
2. Rotten to the core
3. There´s no tomorrow
4. Second Son
5. Hammerhead
6. Feel the Fire
7. Blood and Iron
8. Kill at Command
9. Overkill
10. Sonic Reducer

Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Also manchmal habe ich echt Muffe, über eine meiner absoluten Lieblingsscheiben zu schreiben. Und das aus dem Grund, weil ich ab und zu kaum die richtige Worte finde um der Scheibe gerecht zu werden. Des wegen habe ich auch bei „Feel the Fire“ dem Debüt-Album von Overkill so lange gezögert. Aber was soll der Geiz, rein damit in den CD-Player und an die Tasten. Gehörten Overkill doch Jahrelang zu meinen absoluten Lieblingsbands und Sprüche wie: „Bei denen macht man nie was falsch“ und „Eine der wenigen Bands wo ich CDs noch ungehört kaufe“, gingen mir schnell über Lippen. Mittlerweile sehe eich das etwas nüchterner und habe so manche Overkill-CD der letzten Jahre, schon bald wie zum Secondhandladen gebracht. Solche Scheiben wie „Feel the Fire“ sind da aber noch ein ganz anderes Kaliber und sind einfach nur geil. Hier klingt die Band noch ein wenige rauer und ungestümer als auf den kommenden Alben. Die Punk-Roots sind hier noch deutlicher rauszuhören und Blitz singt noch etwas kreischiger. Ja, aber auch die etwas schwammige Produktion macht den Reiz dieser CD aus. Killen alle Songs schon bei ersten Durchlauf gnadenlos. Ob dir nun schon das düstere Intro von „Raise the Dead“ einen Schauer über den rücken jagt, so fetzt der Song alles weg. Gnadenlos und mit Sinn für geile Gitarren-Solos so ist es die richtige Mischung. Gelten Overkill ja allgemein als Thrash-Metal-Band, so würde ich das Debüt aber noch in die Speed-Schublade stecken. Allein schon die Stücke „Feel the Fire“ und das übermächtige „Overkill“ (was man hier für eine Spannung aufbaut, ist unglaublich) rechtfertigen den Kauf des Albums. Einer DER Overkill-Hymnen ist hier mit „Rotten to the Core“ vertreten. „Feel the Fire“ eine Scheibe von der ich mich nie trennen würde, weil es hängen so viele Erinnerungen an den Endgeilen Songs. Aber auch wegen der Musik, ich würde sagen das wir es hier mit einen der größten Klassiker des 80ziger US-Metal zu tun haben. Auf die Knie! Und würdigt dieser Killer-Scheibe, die auch textlich totaler Kult ist. Nie waren Klischees besser verpackt. „Midnight, Dark Sky, Overkill, will never die! Blood bath, die fast, Overkill, the Devils Wrath!” Yeah, that´s it. Wie steht es im Booklet, so passend? Thrash your room while listening!







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