Outlaw Blood - Same

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
Acto

Besetzung
Gesang:Marc McCoy
Gitarre:Marti Ferderiksen
Gitarre:Rick Harchol
Bass: Nick "the Hammer" Parise
Schlagzeug:Lary Aberman

Tracklist
1.Tower of Love
2.Body&Soul
3.Last Act
4.Sink my teeth
5.Every day I day
6.Soul Prevail
7.I`m Shock
8.Red, Hot´n Blue
9.Slave to Love
10.Fall thru the Cracks
11.Hollywood Babylon

Datum: 01.06.2004 - Autor Jörg
Das erste Mal hörte ich von dieser Band, als ich mit einem Bekannten telefonierte und dieser mir von Outlaw Blood vorschwärmte, die wären ja so geil und so weiter. Also habe ich ihm gebeten mir doch mal eine Kopie von der Scheibe zu machen. Kurz angemerkt: Der Bekannte hatte sich ausschließlich auf Vinyl spezialisiert und schickte mir eine Kassette mit dem Album zu. Als ich das Tape zum ersten Male in den Schacht schob, war ich erst mal ein wenig verwundert, diese Stimme. Nach wem klingt die? Ja, richtig, wenn Marc McCoy tief singt, klingt er wie Billy Idol, auch die Musik hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Pseudopunker, aber nur was die Melodien angeht. Schön rockig sind Outlaw Blood ja, es fehlt zwar der richtige Smash-Hit, bei dem man aufspringt und schreit: DAS IST ES! Mit „Body&Soul“ hat meinen einen netten Ohrwurm am Start, der eine schön Slide-Gitarre zu bieten hat. Im Großen und Ganzen gehen Outlaw Blood schon in Ordnung, es rockt nett und die Band versteht ihr Handwerk. Schlagzeuger Larry Aberman kann sich rühmen mal bei David Lee Roth auf dem „Filthy little Mouth“-Album auch in die Felle gedroschen zu haben. Gitarrist Marti Fredericksen spielte auf einer Solo-Platte von Eric Martin (Ex-Mr.Big) mit, ansonsten sind die Musiker nur bei Outlaw Blood aktiv gewesen. Diese Scheibe ist auch die einzige Veröffentlichung der Gruppe, man hat sich eine witzige Zeichnung auf das Cover gepackt, was sich wohl aber auch nicht sonderlich auf ihre Popularität auswirkte. Die Slide-Gitarre von vorhin ist ein gutes Thema, den die taucht doch noch öfters auf und verleiht der Musik von Outlaw Blood ein gewisses Country-Flair. Teilweise rockt man schon recht dreckig und rotzig daher, wie bei „Sink my teeth“, aber die Band deshalb in die Sleaze-Ecke zu stecken dafür reicht es dann wohl nicht. Rotzigen Hardrock mit einigen guten, wenn nicht sogar starken Ideen, das sind Outlaw Blood.





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