Outland - Long way from Home

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2004

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang, Gitarre, Keyboard: Jeff Prentice
Bass,Gitarre: Rob Nishida
Schlagzeug: Pat Torpey

Tracklist
1.Borderline
2.Love ain´t the answer
3.The hardest part of all
4.Madeline
5.How many Times
6.Long way from Home
7.Somebody just like you
8.Turn some pages
9.Don´t turn back
10.What in the World
11.Hollywood

Datum: 06.11.2006 - Autor Jörg
Hey, was ein fantastisches Stück AOR-Musik habe ich mir da vor einiger Zeit gesichert. An die Outland-CD bin ich durch eine Tauschaktion gekommen und hab mich mal auf das Urteil meines Bekannten verlassen. Lecker AOR-dürfte was für dich sein, das waren die Worte. Und Recht hat er gehabt.

Eine richtige Band sind Outland ja nicht, eher ein 2-Mann-Projekt. Das aus Jeff Prentice (Gesang, Gitarre und Keyboard) und Rob Nishida (Akustik-Gitarren, Bass, Keyboard und Background-Vocals) besteht. Die beiden haben sich nicht auf einen Drumcomputer verlassen, sondern mit Pat Torpey (Ex-Mr.Big, Impelitteri) einen Könner hinter den Kesseln geholt.

Das Album „Long way from Home“ wurde im sonnigen Kalifornien eingespielt und das scheint sich auf die Musik auszuwirken. Feineste Melodien und herrlichste Songs sind bei der Session der beiden Spezies herumgekommen.

Schon am Anfang wird mit „Borderline“ ein feines Lied im Journey-Fahrwasser aus dem Stall gelassen. Danach folgt eine Großtat und „Love ain´t the Answer“ ist ein toller Ohrwurm, der zum Erkennungsmerkmal des Albums wird.

Großes AOR-Kino bittet uns Outland und ich bin wirklich angetan von dem Album. Am Ende huldigen die beiden Helden Nishida und Prentice noch Thin Lizzy und geben eine gute Version von „Hollywood“ zum Besten. Das bringt einen ja immer Pluspunkte bei mir, wenn man sich vor Thin Lizzy verneigt und wenn das auch noch so toll klingt bin ich zufrieden.

„The Hardest part of all“ ist feinster Survivor-Zucker und dürfte die Fans der großen US-AOR-Heros auf jeden Fall zufrieden stellen.

Gekrönt wird „Long way from Home“ noch durch ein stimmungsvolles und schlicht/schönes Coverbild. Die Thematik findet auch im Booklet ihre Fortsetzung.

Outland sehen im ersten Moment so unscheinbar aus, doch wirken ihre Lieder auf die Dauer. Egal ob es nun etwas rockiger mit „Madeline“ oder stimmungsvoll mit „Turn some Pages“ zu Werke geht.







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