Open The Skies - Conspiracies
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Rising Records
Besetzung
Gesang: Josh McKeown
Gitarre: Steve Lumley
Gitarre: Kieran Brannigan
Bass: Jamie Willis
Schlagzeug: Chris Velissarides
Gitarre: Steve Lumley
Gitarre: Kieran Brannigan
Bass: Jamie Willis
Schlagzeug: Chris Velissarides
Tracklist
1. Intro
2. A Silent Decade
3. Fear Has No Voice
4. Keiko's Last Smile
5. He Spoke Of Success
6. Interlude
7. Silhouettes On Street Corners
8. Change
9. So Season Two
10. Just For You
11. Yours Faithfully
12. We Could Have Had It All
13. A Second From Insanity
14. Reduced And Charming
2. A Silent Decade
3. Fear Has No Voice
4. Keiko's Last Smile
5. He Spoke Of Success
6. Interlude
7. Silhouettes On Street Corners
8. Change
9. So Season Two
10. Just For You
11. Yours Faithfully
12. We Could Have Had It All
13. A Second From Insanity
14. Reduced And Charming
Datum: 25.09.2008 - Autor Jörg
Bands wie Funeral For A Friend oder Bullet For My Valentine sollten sich schon mal warm anziehen, denn die Konkurrenz kommt im Falle von Open The Skies gewaltig. Rising Records haben sich den jungen Fünfer aus dem Vereinten Königreich an Land gezogen und die haben mit „Conspiracies“ ein bärenstarkes Debüt eingenagelt. Genauer gesagt Open The Skies kommen aus dem Städtchen Surrey und das ist so richtig England, mit allem drum und dran.
Was macht Open The Skies denn so besonders, als wie die vielen anderen Bands welche Härte, Aggression und Melodie in einem Topf werfen und das ganze als Post-Hardcore, Metalcore oder auch Screamo verkaufen wollen? Nun meiner Meinung nach sind Open The Skies ungemein abwechslungsreich und haben ein Händchen für endgeile Songs. Auch die handwerkliche, oder sagen wir mal spielerische Seite der Band ist auf jeden Fall Top. Die Gitarristen werfen sich die Riffs und Harmonien zu und wissen immer wieder durch coole Soli zu glänzen. Drummer Chris Velissarides überzeugt mit Groove ebenso, wie er auch so richtig die dreschende Metal-Sau raushängen lassen kann.
13 Mal schlagen die Briten zu und lassen dich in einem Wechselbad der Gefühle und Emotionen zurück, denn Open The Skies lassen hammerhartes, ebenso viel Melodisches in ihre Songs einfließen. So kommen dann astreine Knüller der Marke „Fear has no Voice“, „We could have it all“ oder der geile Rauswerfer „Reduced and Charming“ zustande.
Erstaunlich wie eine so junge Band, dermaßen routiniert klingen kann. Das dürfte auch ein wenig der Verdienst von Produzent Karl Groom (Threshold) sein, der seinen Landsleuten hilfreich zur Seite stand und auch mit Rat und Tat nicht geizte.
Open The Skies können ohne Frage die Metalcore-Gemeinde begeistern, aber sicher auch Fans begeistern, die möglicherweise „nur“ Gruppen wie Bullet for My Valentine mögen, die Nähe ist schon da. Mag sicher sein das der fette englische Akzent von Sänger Josh McKeown für das ein oder andere Ohr etwas gewöhnungsbedürftig klingt, aber das macht gerade seinen Reiz aus und lässt ihn –also Josh herausstechen.
Höhepunkte auf „Conspiracies“ ist der Abgehsong „Keikos last Smile“ und dann die wunderbare Akustik-Ballade „Your`s Faithfully“, in der auf die Cover-Story eingegangen wird. Diese Story findet im Booklet noch mit weiteren, tollen, düsteren Comic-Illustrationen ihren weiteren Verlauf.
Wie bei vielen Bands aus diesem Genre braucht „Conspiracies“ die ein oder anderen Runde um vollständig zu zünden und zu überzeugen. Doch dann hat es euch völlig am Sack (die Dame verzeihen, aber es ist nun mal so eine Redensart) und lässt euch nicht mehr von dannen ziehen. Wenn es die Traditionswächter nicht gerne hören, aber dieses Genre wird mit Nachwuchs-Gruppen wie Open The Skies noch richtig lange für Furore sorgen.





