One Man Amry &The Undead Quartet - Grim Tales
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Massacre Records
Besetzung
Gesang: Johann Lindstrand
Gitarre: Mikael Lagerblad
Gitarre: Mattias Bolander
Bass: Robert Axelsson
Schlagzeug: Marek Dobrowolski
Gitarre: Mikael Lagerblad
Gitarre: Mattias Bolander
Bass: Robert Axelsson
Schlagzeug: Marek Dobrowolski
Tracklist
1. Black Clouds
2. Misfit With A Machinegun
3. Saint Lucifer
4. Cursed By The Knife
5. A Date With Suicide
6. Death Makes It All Go Away
7. Dominator Of The Flesh
8. Bonebreaker Propaganda
9. Make Them Die Slowly
10. The Frisco Reaper
11. Bastards Of Monstrosity
2. Misfit With A Machinegun
3. Saint Lucifer
4. Cursed By The Knife
5. A Date With Suicide
6. Death Makes It All Go Away
7. Dominator Of The Flesh
8. Bonebreaker Propaganda
9. Make Them Die Slowly
10. The Frisco Reaper
11. Bastards Of Monstrosity
Datum: 24.10.2008 - Autor Claudio
Businesstechnisch scheint bei den Jungs ja auch einiges im Argen zu liegen, denn ihr drittes Album “Grim Tales” erscheint bei Massacre Records und nicht beim Branchenriesen Nuclear Blast. Ich gehe stark davon aus, dass sich die Herren von Nuclear Blast sich gewaltig in die Finger geschnitten haben, denn “Grim Tales” ist das bisher stärkste Album des Quintetts. Die Band wirkt in allen Belangen gewachsen und gefestigt, ihr rollender Death/Thrash groovt wie die Hölle und die klassischen Gitarrensoli machen “Grim Tales” zu einer sehr abwechslungsreichen Scheibe, einer Scheibe, die sich hinter Genregrößen wie The Haunted nicht verstecken muss.
One Man Army sind massiv und kein bisschen filigran, sie treten gewaltig aufs Pedal und Johann Lindstrand wütet mehr denn je. Ihre sehr Rhythmus betonten Songs sorgen für gute Laune und bei den Songs kommt einfach nie Langeweile auf. Songs wie “Cursed By The Knife” der nicht nur gewaltig nach vorne gehen kann, sondern auch ruhige Elemente beinhaltet, zeigt die komplette Bandbreite der Band. Auffällig ist auch die unglaublich Aggressive Atmosphäre auf “Grim Tales”, gepaart mit der alles niedermähenden Schlagzeugarbeit von Marek Dobrowolski, hat diese mir mehr als einmal kalte Schauer den Rücken hinunter laufen lassen.
Es wird wieder einige Nörgler geben und auch Leute, die mit der Band nichts anfangen können, Bestimmt werfen einige der Band wieder Eindimensionalität vor oder beschweren sich, dass man einfach erkennt, dass es sich um One Man Army and The Undead Quartet handelt. Mir sind diese Leute ziemlich egal, denn ich halte “Grim Tales” für das beste Album der Jungs und es steht bei mir im Jahresranking auch ziemlich weit oben. Alleine weil es einfach Spass macht die Platte zu hören und das nicht nur beim ersten Mal, sondern immer und immer wieder. Death/Thrash, mit ganz viel Metal und einer Prise Rock´N´Roll, nicht up to date, aber auch nicht Old School. Modern aber nicht angepasst, einfach ein Album, was man wenigstens mal angetestet haben sollte. Ärgert mit “Grim Tales” eure Nachbarn, eure Eltern oder Arbeitskollegen, denn zum ärgern ist die Wutbrumme auch echt gut zu gebrauchen. Habt Spaß und kümmert euch nicht um die Meinung anderer, denn diese Leute wissen einfach nicht was ihnen entgeht. Als Anspieltipps gebe ich euch einfach mal das bereits angesprochene “Cursed By The Knife”, “Death Makes It All Go Away” und “Make Them Die Slowly” mit auf den Weg, denn an diesen Songs kann man die Bandbreite der Schweden auch dann erkennen, wenn man mit den Jungs bisher nicht viel anfangen konnte.




