Omen - Warning of Danger
9.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1985
Label
Metal Blade
Besetzung
Gesang: J.D. Kimball
Gitarre: Kenny Powell
Bass: Jody Herny
Schlagzeug:
Steve Wittig
Gitarre: Kenny Powell
Bass: Jody Herny
Schlagzeug:
Steve Wittig
Tracklist
1. Warning of Danger
2. March On
3. Ruby Eyes (of the Serpent)
4. Don´t fear the Night
5. V.B.
6. Premonition
7. Termination
8. Make me your King
9. Red Horizon
10. Hell´s Gate
2. March On
3. Ruby Eyes (of the Serpent)
4. Don´t fear the Night
5. V.B.
6. Premonition
7. Termination
8. Make me your King
9. Red Horizon
10. Hell´s Gate
Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Größte Stärke ist und bleibt die voluminöse Stimme von Kimball, er hat ein Mörderorgan, das mir noch immer Ehrfurcht einflösst und klar macht, was einem richtigen Sänger ausmacht. Eben, Power, Charisma und Eigenständigkeit, sicherlich muss auch ein gewisses Maß an technischen Können dabei sein, auch das ist hier vorhanden. Hat man sich erst mal auf Omen eingelassen, kommt man nicht Drumherum zu sagen, das Iron Maiden ein großer Einfluss auf die Band war, aber man nicht schamlos kopiert. Diese CD ist schon so häufig bei mir gelaufen, das es eine der wenigen Scheiben ist, die ich in und auswendig kenne. Zieht euch doch mal bei Gelegenheit Lieder wie „March On“, „Make me your King“ oder „Ruby Eyes (of the Serpent)“ rein. Das Killt doch oder? Aber den Kracher schlechthin hat man mit dem Übersong „Don´t fear the Night“ hingelegt. Episch und getragen beginnt dieses Stück Metal. Ehrfürchtig sinkt man bei dem Anfang auf die Knie. Dann beginnt Gitarrist Kenny Powell mit eine Riff, das mir einen eiskalten Schauer über den Rücken jagt. Episch, majestätisch und einfach nur Göttlich, so müssen Heavy Metal-Songs klingen. Omen ist für mich auch so was wie die Inkarnation einer Perfekten Heavy Metal-Band. „Warning of Danger“ hat eine Ehrenplatz in meinen umfangreichen Sammlung und wird noch oft und gerne gehört. Aber das ist der falsche Ausdruck, zelebriert trifft es schon eher. Und nach dem Tot des Sänger J.D. werden die ersten 3 Omen-CDs noch wichtiger, den diese Stimme wird niemals wieder in Natura erklingen. Einer der größten und doch unbekanntesten Sänger ist nicht mehr.





