Omen - Battle Cry
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1984
Label
Metal Blade
Besetzung
Gesang: J.D. Kimball
Gitarre: Kenny Powell
Bass: Jody Henry
Schlagzeug: Steve Wittig
Gitarre: Kenny Powell
Bass: Jody Henry
Schlagzeug: Steve Wittig
Tracklist
1. Death Rider
2. The Axeman
3. Last Rites
4. Dragon´s Breath
5. Be my Wench
6. Battle Cry
7. Die by the Blade
8. Prince of Darkness
9. Bring out the Beast
10.In the Arena
2. The Axeman
3. Last Rites
4. Dragon´s Breath
5. Be my Wench
6. Battle Cry
7. Die by the Blade
8. Prince of Darkness
9. Bring out the Beast
10.In the Arena
Datum: 28.03.2005 - Autor Jörg
Kommen wir zur Musik, welche bei Omen über jeden Zweifel erhaben ist. Der Vierer bietet kompromisslosen, harten und doch sehr melodischen US-Metal. Omen haben ihren großen Einfluss aus den ersten Iron Maiden-Veröffentlichungen gezogen und das hört man gerade an der Gitarrenarbeit von Kenny Powell. Das große Markenzeichen ist der, leider vor kurzem verstorbene Sänger J.D. Kimball, dessen leicht heisere Röhre einfach unverwechselbar ist und eine Power hat, das es einfach nur eine Wohltat ist Songs wie „Last Rites“, „Death Rider“ oder dem famosen „In the Arena“ (in the Arena, oh mighty gladiator, in the Arena, you are the choosen warrior) zu lauschen.
Einsame Höhepunkte sind hier der Songs „The Axeman“, mit seinem kultigen Intro und die Megahymne „Battle Cry“, bei der man einfach sofort bereit wäre in die Schlacht zu ziehen. Wer kennt es nicht, diesen unwiderstehlichen Refrain? Eben, das Lied verführt gerade zu in ein kleines, unbedeutendes Land einzufallen und dort eine Terror-Herrschaft zu errichten. Aber das tut man ja nicht!!
Mich persönlich begeistert auch noch der galoppierende Hammer-Song „Be my Wench“, welcher auch eine kultige Hookline besitzt und mächtig aufs Gas drückt. Ein etwas in die Schwanzrock-Ecke gehende Text von „Bring out the Beast“ brächte so manchen Sittenwächter bestimmt auf die Palme. „Woman you´re hot and i´m on fire, all night we set world ablaze, you bring out the beast in me“. Ich hätte es nicht besser formulieren können.
Ah, US-Metal anno 1984, da gerate ich ins Schwärmen und zücke doch locker eine 9 als Note. Weniger wäre einfach Blasphemie, habe ich erwähnt, das es sich um puren Heavy Metal handelt, dem wir hier frönen? Nein, dann aber jetzt.





