Ohrenfeindt - Rock n' Roll Sexgott

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Phoenix Records / Newmusic

Besetzung
Vocals & Bass: Chris Laut
Guitars: Dennis Henning
Drums: Stefan Lehmann

Tracklist
1. Rock 'n' Rol Sexgott
2. Immer Rock 'n' Roll
3. Bist du glücklich
4. Ein allerletztes Mal
5. So laut wie ich kann
6. Medizin
7. Energie
8. Zum Rocken geboren
9. Schmetterling
10. Der Scheck ist in der Post
11. Alles nur aus Plastik
12. Tür zu!

Datum: 29.01.2006 - Autor Vince
Puh, mit Deutschsprachiger Musik hatte ich immer schon meine Probleme, so finde ich zum Beispiel das Solo Album von “Lenny Wolf” (Kingdome Come) einfach nur zum Kotzen, genau wie die Deutsche Scheibe von “Bonfire – Freudenfeuer”. Nun, es gibt natürlich immer mal wieder Ausnahmen und „Ohrenfeindt“ gehören dazu. Wieso? Also, erstens hört sich Sänger „Chris Laut“ verdammt cool an, natürlich würde mir English besser behagen, aber was soll’s. Zum zweiten, rocken die Deutschen was dass zeug hält. Ihr wollt ein paar vergleichbare Bands? Ok, da hätten wir mal „Randalica“, „AC/DC“ und vielleicht noch „Kix“, auf den Fall Purer Asskick Rock n’ Roll und das ist die Hauptsache. Wir von Sleaze-Metal.com interessiert es einen scheiss ob so eine Band innovativ ist, muss Rock n’ Roll irgendwie anders sein? Nein, ich finde überhaupt nicht und deshalb geht es hier einfach nur um das Songwriting. Erst mal ein dickes Lob für die Produktion, die außerordentlich fett geworden ist, absolut passend zur Musik der Hamburger. Die Texte sind sehr Klischeehaft, Sozialkritisches Gelaber sucht man zum Glück vergeblich. Sex, Bikes und Rock n’ Roll, dass ist so ziemlich alles, worüber hier geschrieben wird. Naja, mir gefallen zwar die sarkastischen Lyrics von „Randalica“ besser, aber hier sollte man vielleicht einfach das Hirn abschalten und die Musik genießen. Die Songs sind wirklich nicht von schlechten Eltern, da hätten wir mal den Opener „Rock n’ Roll Sexgott“, „Immer Rock n’ Roll“ die wirklich gut abgehen. Sehr gut gefällt mir auch der Midtempo Knaller „Ein Allerletztes Mal“, coole Melodie und ein feiner Refrain. Musikalisch brauchen sich „Ohrenfeindt“ auch nicht zu verstecken, da gibt es nicht das Geringste zu bemängeln. Ich finde die Platte absolut gelungen, auch wenn ich halt am Schluss doch feststellen muss, dass mir das Ganze in English noch viel besser gefallen würde. „Rock n’ Roll Sexgott“ solltet ihr aber mal antesten, die Songs lassen es ordentlich krachen und phasenweise machen auch die Texte Spaß: „Energie“, Zum rocken geboren“.





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