Erscheinungsjahr
2007
Label
Century Media
Besetzung
Gesang: Jonny Lindqvist
Gitarre: Frederik Mannberg
Gitarre: Nils Norberg
Bass: Nils Eriksson
Schlagzeug: Owe Lingvall
Tracklist
01. Call out to the World
02. Never Again
03. Not the Only
04. Tell Me
05. Not like You
06. Leave me Alone
07. Till i come Alive
08. Strong Enough
09. Me
10. Pain and Pleasure
11. Fools Parade
Datum: 12.07.2007 - Autor Odette
Nocturnal Rites sind mir vor ein paar Jahren zufälligerweise als Supportband zu Saxon über den Weg gelaufen. Ich muss sagen, ich bin froh diese Band schon öfters live gesehen zu haben. Sie überzeugen mich aber nicht nur mit ihren Live-Auftritten, sondern auch mit ihren sieben starken Alben. Ich habe mir ihr aktuelles 8te Werk, passend zum Albumtitel „The 8th Sin“ nicht entgehen lassen. Und dieses Album ist wirklich eine Sünde wert! Ist man noch ihre früheren härteren Klänge gewohnt, ändert sich das mit ihrem 8ten Album. Hier schwört man mehr auf melodischere und sanftere Klänge und ich finde, dass ist ihnen sehr gut gelungen. Natürlich weichen sie nicht gänzlich von ihrem üblichen Sound ab, wie man auch auf dem Opener „Call out to the World“ oder „Tell Me“ hört. Schöne Gitarrenriffe und Refrains, die sich sofort als Ohrwurm einnisten. Aber auch die etwas mehr progressiv angehauchten Songs wie „Never Again“ oder „Not like you“ gleiten sehr melodisch dahin. Auch bei den Halbballaden „Not the Only“ und des späteren „Till i come Alive“ punkten sie voll durch, die durch einen Orchester ähnlichen Hintergrund begleitet werden. Auch die mehr gemächlicheren Songs „Leave me Alone“ und „Pain and Pleasure“ lassen nicht an Kraft nach. Bei „Strong Enough“ versuchen sie erst mit komischen Technoähnlichen Klängen weiterzukommen, was sich dann aber doch noch in einen energiegeladenen Song ändert. Wirklich atemberaubend ist der nur von Klavierbegleitende Song „Me“. Hier kann man wirklich die Gesangsqualität von Jonny Lindqvist feststellen. Etwas überraschend kommt dann der weibliche Gesang von Gastmusikerin Carolina dazu, die sehr gut zu Jonnys Stimme passt. Mit dem Instrumentalsong „Fools Parade“ lassen sie das Album ausklingen. Wenn einem noch immer nicht klar sein sollte, dass Nocturnal Rites in die Oberliga gehören und eine der Besten Bands aus Schweden sind, dann sollte er sich lieber Spears und Konsorten reinziehen. Hier gibt es absolut keine Mängel festzustellen und obwohl man den einen oder anderen Song bestimmt mit vergleichbaren Songs anderen Bands nennen könnte, bleibt dieses Album eine Sünde wert. Also greift nur zu!!