Nitro: Jim Gillette - Proud to be Loud

3.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
RLS Records

Besetzung
Gesang: Jim Gillette
Gitarre: Michael Angelo
Bass: T.J. Racer
Schlagzeug: Vinne Saint James

Tracklist
1.When the Clocks strikes 12
2.Head On
3.Angel in White
4.Flash of Lightning
5.Proud to be Loud
6.Never Say Never
7.Nitro-Guitar Solo
8.Red Hot,Rocket Ride
9.Make me Crazy
10.Show Down
11.Mirror-Mirror
Bonus-Tracks
12.Nitro-Bitch on my Back
13.Organ Donor: Organ Donor
14.D.Marks&J.Gillette: Out of Time
15.Organ Donor: Six Feet Deep

Datum: 25.05.2005 - Autor Jörg
Nitro haben in den 80ziger Jahren 2 Scheiben veröffentlicht, welche aber nicht wirklich erfolgreich waren. Das auffälligste an der Band war die Optik, da man auf ein extremes Glamoutfit setzte, welches sogar solche Gruppen wie Poison oder Tigertailz blas aussehen lassen hatte. Dann war dann noch Jim Gillette, der „Sänger“ dieser Gruppe um den es hier geht. Er hatte eine arg hohe und sehr abgefahrene Stimme, welche er sehr gerne und extrem einsetzte. Er rühmte sich damit Gläser zum zerspringen zu bringen, mit seinem Gesang natürlich.

Er geht irgendwie in Richtung King Diamond, wenn dieser die ganz hohen Töne anschlägt, doch was beim Dänen-King nur geil klingt, ist bei Jim Gillette einfach nur daneben. Anfangs war ich happy dass ich diese CD in die Finger bekommen habe, doch nach einigen Durchläufen geht einem das Teil einfach nur auf den Sack.

Erstens ist der Sound total dünn, von Power ist hier kaum etwas zu spüren und dann immer wieder diese hohe Kiecksige Kreischen. Der Titel „Head On“ klingt als wenn man dem “Meister“ beim Refrain kräftig an den Sackharren ziehen würde, meine Herren, was ein Dreck.

Ich bin nun wirklich der Letzte der kritisch wird, wenn es um kultigen Glamrock aus den 80zigern geht, aber Nitro waren damals fürn Arsch und auch „Proud to be Loud“ ist besser im Mülleimer aufgehoben als wie im CD-Player.

Ich lieb Wrathchild, ich stehe auf alte Tigertailz-Demos, ja selbst den absolut schlechten Dirty Blonde kann ich irgendwo etwas abgewinnen, aber Nitro ist einfach nur Schrott.

Als besonderes Bonbon hat uns Jim Gillette noch ein paar Songs spendiert, von Gruppen und Projekten mit denen er sich in den letzten Jahren die Zeit vertrieben hat. Junge, der muss auf Droge sein, anders kann ich es mir nicht erklären.

Also Leute, wenn ich hier schon mal einen Verriss schreibe dann ist die CD wirklich unter aller Kanone. Nito´s „Proud to be Loud“ ist dermaßen daneben, das man diese CD einfach boykottieren sollte. Das Sticky Fykk-Demo vor etlichen Jahren war pures Gold gegen diesen Rotz hier. Finger weg und spart euch das Geld.







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