Nightmare - Live Deliverance



Erscheinungsjahr
2000

Label
Adipocere Records

Besetzung
Gesang: Joe Amore´
Gitarre: Nicolas De Dominicis
Gitarre: Jeannot Strippoli
Bass: Yves Campion
Keyboard: Stepahne Rabilloud
Schlagzeug: David Amore

Tracklist
CD1:
1.Astral Deliverance
2.The Legend
3.Trust a Crowd
4.Princess of the rising Sun
5.Lets go (out of Jail)
6.Waiting for the twillight/Le Jour Du chatiment
7.Diamond Crown
8.Heart of Fire
9.Power of the Universe
10.Too late
11.Judgement Day
CD2:
1.Invisible World
2.Howlers of Insanity
3.Fool on the Scene
4.Prowler in the night
5.Drive down to hell
6.Sortilege
7.Lord of the Sky
8.Metal Heart

Datum: 16.10.2004 - Autor Jörg
Bei der französischen Band Nightmare handelt es sich wieder Mal um eine eher unbekanntere Band, welche mir auch bis vor einigen Jahren unbekannt war. Ein Bekannter gab mir mal den Tipp, aber meine erste Reaktion war dann, Bähh. Frankreich und geiler Metal?? Nun ADX, Trust sind ja Ok, aber bis auf Sortilege hat noch nicht viel mein Herz richtig erwärmt was da aus dem Land des Baguette kommt. Ich habe mich überzeugen lassen und habe mich für das Live-Album zu antesten entschieden und siehe da, es rockt. Eine ungehobelte Live-Scheibe ist „Live Deliverance“, hier wurde auf das große Nachbearbeiten verzichtet, was mir gut gefällt. Gerade im Gitarrenbereich knartzt und schrammelt es schön deftig. Sänger Jo Amore´ hat eine kratzige, rauchige Stimme, welche für mich wie eine Mischung aus Klaus Opere (Trans Am) und Mark Storace (Krokus) klingt, sehr geil diese Stimme. Die Ansagen werden in der Landessprache gemacht, da die CD in Frankreich mitgeschnitten wurde ist das ja logisch.

Das größte Plus haben Nightmare im Riffbereich zu verbuchen, hier krachen herrlich E-Gitarren-Klänge aus den Boxen das es eine Art ist. Man verfügt zwar über einen Keyboarder im Line-Up doch der bleibt wie es sich gehört dezent im Hintergrund und hat nur selten seine Auftritte. Auch zu loben ist das die Band sich ellenlange Solos verkniffen hat, so was tötet mir immer den letzten Nerv. Wenn man in der Halle steht ist das ja mal geil, den Guitar-Hero an der Rampe allein zu bestaunen wie er sich einen abfiedelt, aber auf CD? Am Arsch, die Räuber.

Soweit ich das beurteilen kann sind hier alle Kracher von Nightmare am Start von „Fool of the Scene“, „Waiting for the twillight“, den Knüller „Hearts on Fire“ (toller Mitsingpart) oder den schnelle Banger „Let´s go (out of Jail)“. Auf der 2ten CD stößt dann der Sänger von Sortilege zu Nightmare und die Band spielt deren Klassiker „Sortilege“, ein tolles Duett der beiden Sänger. Nach dem letzten Stück „Lord of the sky“ heizt man noch die Stimmung gewaltig an und legt mit der Accpet-Coverversion von „Metal Heart“ die Halle in Schutt und Asche. Eine tolle Live-CD welche man sich unbedingt mal auf den Einkaufszettel schreiben sollte. Note fällt ja weg, da Live-Album, aber sie wäre sicher höher ausgefallen.







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