Nightmare - Genetic Disorder
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
Regain Records
Besetzung
Gesang: Jo Amore
Gitarre: Alex Hilbert
Gitarre: Franck Milleri
Bass: Yves Campion
Schlagzeug: David Amore
Gitarre: Alex Hilbert
Gitarre: Franck Milleri
Bass: Yves Campion
Schlagzeug: David Amore
Tracklist
01 - Nothing Left Behind
02 - Battleground For Suicide
03 - Queen Of Love & Pain
04 - Conspiracy
05 - Leader Of The Masquerade
06 - Final Procession
07 - The Dominion Gate (Part II)
08 - The Winds Of Sin
09 - Forsaken Child
10 - A Thrill Of Death
11 - Wicked White Demon
12 - Dawn Of Darkness
02 - Battleground For Suicide
03 - Queen Of Love & Pain
04 - Conspiracy
05 - Leader Of The Masquerade
06 - Final Procession
07 - The Dominion Gate (Part II)
08 - The Winds Of Sin
09 - Forsaken Child
10 - A Thrill Of Death
11 - Wicked White Demon
12 - Dawn Of Darkness
Datum: 15.11.2007 - Autor Jörg
Die Franzosen von Nightmare sind so eine Sache bei mir, Einerseits finde ich ihre beiden alten Scheiben aus den 80gern (Waiting for the twillight -1984, Power of the Universe-1985) und das Live-Album „DeLIVErance“ (2000) völlig genial. Auf der anderen Seit konnte ich mit Scheiben wie „Cosmovison“ (200) oder „The Dominion Gate“ (2005) recht wenig anfangen. Was daran lag, das Nightmare ihren Stil ein wenig europäischer gestalteten und ihn mit viel Keyboard und Bombast anreicherten.
Doch das neue Nightmare-Album „Genetic Disorder“ ist in gewissem Sinne wieder ein Schritt zurück, nicht das Nightmare wieder tönen wie in den 80gern, aber sie haben hörbar Bombast-Ballast abgeworfen und sind wieder mehr Metal als noch vor 2 Jahren. Klar wurde das Keyboard nicht komplett ausgemistet, es war ja schon immer im Nightmare-Sound vorhanden, doch es ist wieder mehr in den Hintergrund gemischt worden. Das ist natürlich zum Vorteil der Gitarren, welche hier nun wieder richtig geil das Regiment führen. Zudem haben Nightmare sich auf „Genetic Disorder“ 2 Megasongs aus den Griffeln gesogen, das es nur so funkt. Zum einem dem Double-Bass getriebenen Kracher „Battleground for Suicide“ mit seinem prachtvollen Refrain und dann hätten wir noch den Ohrwurm „The Dominion gate (PartII)“. Diese beiden Songs sind endgeil, obwohl auch der Rest der Scheibe nicht von schlechten Eltern ist. „Queen of Love&Pain“ besticht ebenfalls durch eine grandiosen Refrain und Sänger Jo Amore glänzt mit seiner rauchigen Stimme. „Conspiracy“ kommt mit einigen modernen Spielchen im Gesangsbereich daher, was dem Song aber einen echt coolen und leicht abgefahrenen Touch gibt.
Aufgenommen wurde „Genetic Disorder“ im schwedischen Studio Fredman unter den wachsamen Augen von Fredrik Nordström, welcher den Franzmännern einen recht prallen Sound verpasste.
Mensch, so gut habe ich Nightmare schon seit Jahren nicht mehr erlebt und „Genetic Disorder“ gefällt mir richtig gut. Die Spielzeit der Scheibe ist recht lang doch die Band schafft es kaum Langweile aufkommen zu lassen.
Nightmare kann man Metal- wie auch Hardrock-Fans an Herz legen, so ganz in eine der Schubladen passen sie nicht. Am Ende aber auch völlig Wurst, denn so wie sich Nightmare auf ihrer neuen Scheibe präsentieren können sie überzeugen. Ich freue mich dass die Band nach längerer Zeit sich mal wieder als Stammgast in meiner Stereoanlage breit macht.





