Nevermore - Same
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1995
Label
Century Media
Besetzung
Gesang: Warrel Dane
Gitarre:Jeff Lomis
Bass: Jim Sheppard
Schlagzeug:Van Williams
Gitarre:Jeff Lomis
Bass: Jim Sheppard
Schlagzeug:Van Williams
Tracklist
1.What tomorrow knows
2.C.B.F.
3.The Sanity Assassin
4.Garden of Grey
5.Sea of Possiblities
6.The Hurting Words
7.Timothy Leary
8.Godmoney
2.C.B.F.
3.The Sanity Assassin
4.Garden of Grey
5.Sea of Possiblities
6.The Hurting Words
7.Timothy Leary
8.Godmoney
Datum: 26.12.2004 - Autor Jörg
Nevermore sind hier noch nicht so vertrackt wie man auf späteren Scheiben zu Werke ging, das machte mir auch den ein oder anderen Durchlauf der folgenden Scheiben nötig. Hier regierte noch Gitarren-Power mit Hammerriffs und geilen Solos. Klar legen hier Nevermore auch schon viel Wert auf intelligente Songs, welche aber immer noch genug Potenzial hatten sofort ins Ohr zu rutschen. Eben genau das Album, auf das Sanctuary-Jünger seit Jahren gewartet haben.
Nevermore bewiesen dann kurz danach im Vorprogramm von blind Guardian, das mit ihnen auch auf der Bühne zu rechnen ist. Hätte ich damals geahnt das sich Nevermore zu einer der tourfreudigsten Amiband entwickeln und sozusagen im Halbjahres -Takt die Republik betourten, hätte ich mir das soundlich furchtbare Konzert in der Westfalenhalle2 erspart.
Sänger Darrel Wane entwickelte sich zu einen meiner Fave-Sänger und gehört nun wirklich zu den außergewöhnlichsten Frontmännern welche unser Szene zu bieten hat. Von hohen Screams,gänsehauterzeugenden Grummeln, energisches Growls bis hin zum Wahnsinn ist alles für ihn möglich.
Nevermore hätten wahrlich mehr Erfolg verdient und auch in ihrer Heimat sind sie immer noch ein Underground-Tipp. Es wunderte mich doch schon, so lief doch der US-Wrestler Raven während seiner WCW-Zeit ständig mit einem Nevermore-Shirt im Ring auf. Normalerweise zieht so was doch eine Menge Aufmerksamkeit im Amiland hinter sich, oder waren Nevermore einfach nur: Touch much Metal for America???





