Neverland - Reversing Time

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
AFM Records

Besetzung
Vocals: Iris Mavraki
Vocals: Oganalp Canatan
Guitars : Onur Ozkoc
Guitars : Burak Kahraman
Bass : Can Dedekariginoglu
Drums: Emrecan Sevdin

Tracklist
1. Shooting Star
2. To Lose the Sun
3. Mankinds is a Lie
4. Everlasting Tranquillity
5. Reversing Time
6. Black Water
7. Mountain of Judgement
8. Mountain of Joy
9. World Beyond these Walls
10. Transcending Miracle

Datum: 14.02.2008 - Autor Vince
Unter dem Namen “Neverland” haben sich die griechische Sängerin “Iris Mavraki” und die türkische Band „Dreamtone“ für ein Projekt zusammengeschlossen. Stil technisch bewegt sich das Projekt zwischen Fantasy Epic Metal und Progressiven Klängen. Auf „Reversing Time“ sind auch einige namhafte Gast Stars zu hören, „Hansi Kürsch“ (Blind Guardian) zum Beispiel singt bei „To Lose the Sun“, ein Titel wie gemacht für den Deutschen, denn der Gute kennt sich mit Bombast Metal ja bestens aus. „Tom Englund“ (Evergrey), „Mike Baker“ und „Gary Wehrkamp“ beide „Shadow Gallery“ geben auch ein kleines Gastspiel genau wie das Philarmonia Istanbul Orchestra!

Nun das alleine reicht natürlich nicht aus um ein gutes Album zu veröffentlichen, zu viele Projekte sind zuvor am belanglosen Songwriting gescheitert. Wenn wir gleich beim Wort belanglos sind, dann trifft dies auf den Opener „Shooting Star“ zu, welcher für kein Furore sorgen kann. Glücklicherweise legen „Neverland“ dann mit „To Lose the Sun“ einen heroischen Titel aufs Parkett, wie schon erwähnt singt hier „Hansi Kürsch“ der wie immer mit seiner tollen Stimme brilliert. „Iris Mavraki“ stellt bei „Everlasting Tranquility“ unter Beweis welch liebreizende Stimme die Griechin hat, schöne Ballade genau wie die Halb Ballade „Black Water“ die von „Oganalp Canatan“ gesungen wird. Die Produktion halte ich übrigens für sehr bescheiden, obwohl die Scheibe einige Mixes durchgemacht hat unter anderem von „Leon Zervos“ (Avril Lavigne, Skid Row, Aerosmith). Nun aber zurück zu den Songs, von denen hier ja 10 an der Zahl zu finden sind. „Mountain of Judge“ gefällt mir sehr gut, hier bei liefern sich „Iris“ und „Oganalp“ eine wuchtige Vocals Schlacht, die Melodie hier bei ist äusserst Catchy und Progressive zu gleich. Ich habe ja nach dem schwachen Opener eher vermutet man hat es hier wieder mit lustlosen Song zu tun aber ich wurde gleich Lügen gestraft, denn das Songwriting ist bis auf weite Strecken grossartig. Speziell gut gefällt mir das wunderschöne „Mountains of Joy“ welches Engelsgleich von „Iris Mavraki“ in Szene gesetzt wurde. Wer auf Epic Metal mit Progressive Einschlag steht, der sollte sich diese Scheibe einmal zu Gemüte führen. Musikalisch Erstklassigen Material mit zuckersüssen Melodien, ein Muss für Fans von „Blind Guardian“ und „Avantasia“.

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