Necronomicon - Revenge of the Beast
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Xtreem Music
Besetzung
Gesang/Gitarre: Freddy
Gitarre: Andi
Bass/Schlagzeug: Alex
Gitarre: Andi
Bass/Schlagzeug: Alex
Tracklist
1. Magic Forrest
2. On Pain of Death
3. Who Dies?
4. Warfare
5. Refugee
6. Blood Sky
7. Skull&Bones
8. Haunted
9. Commit Suicide
10. Nightstalker
11. War in the Cradle
12. One Universe
2. On Pain of Death
3. Who Dies?
4. Warfare
5. Refugee
6. Blood Sky
7. Skull&Bones
8. Haunted
9. Commit Suicide
10. Nightstalker
11. War in the Cradle
12. One Universe
Datum: 12.01.2009 - Autor Jörg
Kaum einer wird diese Band noch auf der Rechnung haben, obwohl man auf drei Scheiben in den 80gern, eine VÖ 1995 und noch mal 2004 einen Tonträger zurückblicken kann.
Necronomicon spielen wirklich typisch, klassischen Thrash-Metal Made in Deutschland, der sich durch sehr straighte Riffs und zielstrebige Drumarbeit auszeichnet. Also alles wirklich sehr gerade aus ohne große Kapriolen. Durch die Stimme von Sänger Freddy drängen sich die Vergleich zu Destruction auf, aber auch die mächtigen Slayer haben hier hörbar ihre Spuren hinter lassen –hört euch mal „On Pain of Death“ an, ja diese Breaks sind doch sehr wie bei den Einen.
„Revenge of the Beast“ ist eine Scheibe, welche sich an die Leute richtet, die immer noch gerne ihre Kutte tragen und darunter ein Iron Angel, Holy Terror, Desaster oder Assassin-T-Shirt tragen. Also Old-School ohne Ende.
Melodien sind bei Necronomicon auch nicht unbekannt und so wird „Who Dies?“ gerne mit einigen ruhigen Parts aufgelockert und das lädt mich doch zum genaueren hinhören ein. Technisch sind die Süddeutschen über jeden Zweifel erhaben und beherrschen das Thrash-Metal Ein Mal Eins aus dem Effeff.
Sucht man eine Thrash-Metal-Scheibe mit einem gewissen Anspruch und vielen Technischen Kapriolen, dann lasst die Finger von „Revenge of the Beast“. Aber wenn der Teuton-Thrash von einst euch immer noch feuchte Augen und Hände beschert, dann greift euch diese CD. Authentischer kann es die neue/alte Thrash-Metal-Welle auch nicht machen. Bei Necronomicon kaufe ich aber die Rootsverbundenheit eher ab als einer Band aus 18-19 Jährigen welche die Platten des großen Bruders tot dudeln und ma eben eine 80ger-Band gründen. Was jetzt nix gegen diese Altersgruppe sein soll, doch ich finde das eine Band wie Necronomicon das Feeling der Zeit doch besser transportiert, weil sie eben dabei war. Auch wenn es einst nicht wirklich viele Leute interessierte. Mal sehen ob sich das Anno 2009 ändert.
Werbung





