Motörhead - Orgasmatron

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1986

Label
Essential / Zomba

Besetzung
Gesang & Bass: Lemmy Kilmister
Gitarre: Würzel
Gitarre: Phil Cambell
Schlagzeug: Pete Gill

Tracklist
1. Deaf Forever
2. Nothing up my sleave
3. Ain´t my Crime
4. Claw
5. Mean Machine
6. Built for Speed
7. Rdin´with the Driver
8. Doctor Rock
9. Orgasmatron

Datum: 30.05.2004 - Autor Jörg
Mein erster Kontakt mit der lautesten Band der Welt (wie viele Bands mit dem Titel hausieren gehen weis ich nicht, aber bei Motörhead macht es Sinn- der Verf.) hatte ich mit dieser mehr als starken Platte. Die Neugierde war groß, ich hatte schon viel von dieser Band gehört und gelesen und auch die extrem coolen Cover habe ich als Kind oft betrachtet. Viele ältere Fans trugen den Schädel von Motörhead auf ihrer Kutte und der Kult um Lemmy war auch mir nicht entgangen. Das aktuelle Album „Orgasmatron“ habe ich kurzer Hand eingetütet, woran das Cover nicht ganz unschuldig war. Ein „In Your Face“-Cover, so muss man es nennen. Die CD steht im Schrank und die Picture-Disc hängt im Wohnzimmer an der Wand, wie es sich gehört. Ein Hammerteil ohne Ausfälle hauen uns Lemmy und Co. hier um die Ohren, keine Zeit zum Ausruhen, von Kracher zu Kracher hetzt uns die Bands auf „Orgasmatron“. Ich finde es irgendwie schade, das es bis auf den Titel-Song kaum ein anderer Song heutzutage zu den Hits zählt. Und wenn man heute einen jungen Banger nach „Orgasmatron“ fragt, kennt dieser nur die Version von Sepultura, die mir aber überhaupt nicht schmecken will, es geht nichts über das mächtige Original. Der Sound ist roh und absolut ungehobelt, hier wackeln die Gläser im Schrank und die Nachbarn wissen was die Stunde geschlagen hat. „Doctor Rock“ besucht dich heute, harhar. Am Schlagzeug saß hier nicht so wie gewohnt Phil „Animal“ Taylor, sondern Pete Gill von Saxon. Eine eher unterbewertete Scheibe, in der umfangreichen Diskographie der härtesten Rock`n Roll-Band der Welt. Leute, wenn ihr dieses Album noch nicht kennen solltet, tut euch den Gefallen und könnt diesem Klassiker ein Ohr und lasst euch überrennen vom überharten Sound einer der beständigsten Bands in diesem Business. Mich hat die Scheibe damals so richtig gefesselt und meine Eltern fast zum Wahnsinn getrieben, schon allein das Drum-Intro von „Deaf Forever“ dürfte meiner Mutter die Zornesröte ins Gesicht treiben, von wegen: Mach den Krach leiser. Nein! Motörhead muss man LAUT hören, keine Ausreden. Aufdrehen und Genießen.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Vanden Plas


RANDOM REVIEWS