Midnight Sun - Nemesis
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1999
Label
Point Music
Besetzung
Vocals : Peter Sandberg
Guitars : Magnus Karlsson
Drums : Jaime Salazar
Bass, Keyboards : Raingold
Guitars : Magnus Karlsson
Drums : Jaime Salazar
Bass, Keyboards : Raingold
Tracklist
1. Nemesis
2. You and I
2. Mortal Man
4. Resurrection
5. King of Broken Hearts
6. Conqueror
7. Watch out
8. Dreams
9. I Don't Know
10. Conceal
11. Living on the Edge
12. Ave Maria
13. Seven Doors Hotel
14. Innocent
2. You and I
2. Mortal Man
4. Resurrection
5. King of Broken Hearts
6. Conqueror
7. Watch out
8. Dreams
9. I Don't Know
10. Conceal
11. Living on the Edge
12. Ave Maria
13. Seven Doors Hotel
14. Innocent
Datum: 18.04.2005 - Autor Rene
Der erste Song ist gleich der Titeltrack, und das ist ein Hammer. Geiler Refrain, toller Rhythmus, super Gitarrensound, ein echter Hit. Dieser Song könnte durchaus auf einem der besten Alben von Pretty Maids stehen. Auch die Stimme von Sänger erinnert stark and die Dänischen Melodic Kings.
Nur leider haben Midnight Sun nach diesem geglückten Einstieg ihr Pulver bereits verschossen. Schon beim 2. Song "You and I" ist eine drastische Qualitätseinbusse zu bemerken. Plötzlich nervt sogar der Sänger der irgendwie einen Ton daneben liegt. Die nachfolgenden Nummern sind alle ziemlich nett, tönen nach amerikanischem Heavy Hard Rock aber außer der ziemlich gelungenen Ballade "Kings of Broken Hearts" reißt mich nichts mehr so richtig vom Hocker. Beim 12ten Song eine Coverversion, und zwar "Ave Maria" von Franz Schubert ! An so was hat sich wohl noch nie eine Metal Band gewagt, aber vom Härtegrad her könnte man meinen es sei ein Stück vom spanischen Schnulzenjammerer "Julio Iglesias".
Zum letzten Mal richtig auf die Pauke hauen die Jungs mit Song Nummer 13, die 2. Coverversion auf der Scheibe "Seven Doors Hotel" von "Europe". Tönt sogar besser als das Original, und mindestens genauso gut wie die Version von "Prime Time". Dafür lohnt sich fast schon der Albenkauf, natürlich man ist selber ein bisschen ein Fan der Schweden.
Alles in allem einen solide Scheibe mit zwar nur 2 Hammer Songs, davon eine Coverversion.





