Erscheinungsjahr
2007
Label
Massacre Records
Besetzung
Gesang: Henning Basse
Gitarre: Matthias Lange
Bass: Lars Ratz
Schlagzeug: Michael Ehre
Tracklist
01. Spineless Scum
02. Spirits
03. Mindless
04. Straight into Hell
05. Mental Blindness
06. Heroes
07. Way Home
08. Dare
09. Follow the Sign
10. Show Must Go On- Queen Cover
11. Way Home – Orchestral (Japan Bonus Track)
Datum: 25.01.2007 - Autor Odette
Die Norddeutsche Band Metalium kenne ich eigentlich nur dem Namen nach. Ich glaube wohl schon einmal einige Songs gehört zu haben, kann mich aber auf Anhieb nicht erinnern. Die Hamburger haben sich dem Powermetall verschrieben und machen nicht schlechten High-Class-Metal, wenn ich dass mal so sagen darf. Ohne sich im Achtziger Retro Sumpf zu suhlen, aber ebenfalls ohne Anbiederungen an irgendwelche superdoll aktuellen Trends, steht hier zeitloses Songwriting im Vordergrund, das alle Genre Facetten von Speed Attacken, über Midtempo Hymnen bis hin zu anständigen Power-Balladen zu einem Cocktail verarbeitet. Auch bei ihrem sechsten Studioalbum „Nothing To Undo – Chaper Six“ stehen wieder die Bandmitglieder Henning Basse (Sänger), Matthias Lange (Gitarre), Lars Ratz (Bass) und Michael Ehre (Schlagzeug) mit brillanter Performance 100 Prozent hinter ihren Songs. Zehn mehr oder weniger erstklassige Songs stehen uns hier mit geballter Ladung voll Power, speediger Energie und schönen Texten ohne irgendwelchen Firlefanz zur Verfügung. Mit einem Intro beginnt ihr Album und lässt Songs wie „Spirits“, „Mindless“, „Mental Blindness“, „Heroes“ und „Dare“ mit voller Schlagkraft des Drumbeats schlagen, gefolgt von Speedartigen Gitarrenklängen und ab und an Stampfenden Rhythmus. Somit liegen sie voll auf meiner Wellenlänge und lassen auch meinen Körper richtig aufleben. Im Mid Tempo liegt „Straight into Hell“ und „Follow the Sign“ und sind ganz okay zum Anhören. Leider gefällt mir die Ballade „Way Home“ überhaupt nicht und wirkt auf mich eher langweilig. Da hab ich schon bessere Balladen gehört. Da ich normalerweise nichts auf Coversong gebe, muss ich aber doch gestehen, dass sie die Coverversion von Queens „Show must go on“ sehr souverän gemeistert haben, was vor allem an der tollen Stimme von Basse Henning liegt. Im Großen und Ganzen ein recht passables Album, leider sind in der letzten Zeit viel bessere Powermetall Alben herausgebracht worden, siehe da nur Heed, Saidian oder auch Grave Digger. Trotzdem kann ich allen Powermetall Liebhabern das Album empfehlen, aber mehr auch nicht.