Mercyful Fate - Into the Unkown

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1996

Label
Metal Blade

Besetzung
Gesang: King Diamond
Gitarre: Hank Sherrmann
Gitarre: Michael Denner
Bass: Sharlee D´Angelo
Schlagzeug: Bjarne T. Holm

Tracklist
1.Lucifer (Intro)
2.The Uninvited Guest
3.The Ghost of Change
4.Listen to the Bell
5.Fifteen Men (and a bottle of Rum)
6.Into the Unknown
7.Under the Spell
8.Deadtime
9.Holy Water
10.Kutulu (The Mad Arab Part:2)

Datum: 17.06.2004 - Autor Jörg
Diese CD von Mercyful Fate löste bei etlichen Fans Diskussionen aus, weil an „Into the Unkown“ scheiden sich seltsamerweise die Geister. Was ich persönlich überhaupt nicht verstehen kann, den ich fand eher den Vorgänger „Time“ etwas schwächer. Aber so ist das nun Mal, über Geschmack kann man sich hervorragend streiten und warum auch nicht? Jeder hat seine Meinung und diese kann er auch gern vertreten. Ups! Gerade von mir so was? Ja, ich tue mich auch oft schwer andere Geschmäcker zu tolerieren, aber ich lasse den Leuten ihre Meinung. Nur versucht mich nicht vom dem Gegenteil zu überzeugen, hahaha.

Zurück zur CD, ganz klar der Schwachpunkt des Albums ist das Cover, da fällt mir echt nur eins zu ein: LANNNNNGGGGGWEILIG. Aber schon nach dem Intro gibt es nichts mehr rumzumosern, powervoll und mit Macht geben Mercyful Fate den Fans was sie wollen. Hymnisch, leicht Mystisch und immer kraftvoll so wie man es gewohnt ist. Sehr gut gefällt mir das krachende „Ghost of Change“, der Refrain bohrt sich in den Ohrenschmalz und bleibt dort. Einen Fantastischen und außergewöhnlich abwechslungsreichen Song spendieren uns der König und Gefolge mit „Fifteen Men(and a bottle of Rum)“, welches auf einer alten Seeelanslegende beruht.

Das Gitarren-Duo Hank Shermann/Michael Denner schraubt sich hier ein Killer-Riff nach dem anderen raus und auch an Melodien gibt es hier haufenweise tolle Sachen zu hören. Auch Bass-Monster Sharlee D`Angelo kann sich gut in Szene setzen, den Kerl müsst ihr mal Live erleben, eine wahrhaft mächtiger Erscheinung der Junge. Die Präsenz von Sänger King Diamond ist hier wieder allgegenwärtig und der Meister geht voll in seinen Texten auf und heult uns gewohnt schauerlich seine Mär von Dämonen, Geistern und Legenden in die Ohren.

„Into the Unkown“ ist eine weitere Platte, mit der sich Mercyful Fate freischwimmen konnten und die Zweiflern bewiesen, das sie nicht nur von ihrer eigenen Legende aus den 80zigern Leben. Wer Mercyful Fate mag, wird sicher auch schnell mit „Into the Unkown“ warm werden. Leute die bisher nicht auf die Band konnten, werden auch diesmal nicht zugreifen, obwohl euch eine garantiert geile Scheibe entgeht.



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