Masquerade (US) - Every Day is Mardi Gras
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2004
Label
Schlong Brothers
Besetzung
Gesang: Al Howard
Gitarre: Jeff Bomartio
Bass: Dave Dion
Schlagzeug: John Pionki
Gitarre: Jeff Bomartio
Bass: Dave Dion
Schlagzeug: John Pionki
Tracklist
1.New Orleans
2.Ask me no Questions
3.The Bigger and the Better
4.These Things
5.Awful Feelin´
6.Green Acres
7.Rastafarian Fishing Shanti
8.Push Pull
9.It´s all good
10.Rainy Days
2.Ask me no Questions
3.The Bigger and the Better
4.These Things
5.Awful Feelin´
6.Green Acres
7.Rastafarian Fishing Shanti
8.Push Pull
9.It´s all good
10.Rainy Days
Datum: 17.06.2006 - Autor Jörg
Ich bin schon fast dazu geneigt das es sich bei „Every Day is Mardi Gras“ um eine selbst finanzierte Scheibe handelt. Doch dazu müssen die Masquerade Jungens tief in die eigene Tasche gegriffen haben, denn diese CD klingt schon recht amtlich. Leider gibt die kümmerlichen Homepage auch nicht wirklich viel her und ich kann auch nicht herausfinden wann diese CD erschien. Ich tippe mal auf irgendwas zwischen 1987 und 1990. Hat sich dann aber herausgestellt das die Scheibe aus dem Jahr 2004 ist. Find ich aber schon kümmerlich, das die Band auf ihrer Homepage nicht auf ihr MySpace-Profile hinweisst, wo alles Infos stehen.
Die CD sollte man sich als Liebhaber von feinem Hardrock der nicht unbedingt auf Schema F basiert mal merken. Denn die Songs werden mit leichten Funk und herrlich frischen Rhythmen angereichert. So das man meinen könnte der „Big Easy“ wäre direkt um die Ecke und dort strecken gerade angetrunkene US-Teenies ihre blanken Busen in Richtung Kameras und aus den Boxen dröhnt dazu das groovige „The Bigger the Better“ oder das geile „New Orleans“. Auch vor einen lupenreinen Reggae schrecken Masquerade nicht zurück, „Rastafarian Fishing Shanti“ ist sehr heavy gespielt aber ein Reggae-Stück mit Leib und Seele.
Vor „Green Acres“ zieht man noch einmal beherzt an seiner Blubber und man ahnt sofort worum es in diesem Song geht. „Theese Things“ ist eine tolle Schunkelballade die sich nach einem Durchgang sofort in die Ohrmuschel schmiegt.
Mich erinnert die Musik von Masquerade ein wenig an die Electric Boys, die eine wilde Rudel-Bums-Orgie mit Cinderella und The Black Crowes abhalten. Der Sohn der aus dieser Party hervorgehen würde, klingt sicher so wie diese Vier Detroiter. Ich bin über eine Webseite, welche sich nur mit Bands aus Detroit und dem nahen Umfeld beschäftigt auf Masquerade gestoßen und die meisten Bands waren in den 80gern aktiv. Da auf dieser Webseite keine Angaben zum Erscheinungsjahr oder Plattenlabel zu finden gab, habe ich nach weiterer erfolgloser Suche im www, den Verdacht gehegt, das es hier eine Eigenproduktion ist. Geile Scheibe, besonders wenn es bei „Awful Feelin´“ im Heavy Funkstyle gut zur Sache geht. Hier könnte Richie Kotzen mit seinen Solo-Alben Pate gestanden haben, doch ich gehe davon aus, das diese CD älter ist als die Werke von Richie. Das Album ist ein echter Sommersoundtrack und macht dermaßen Spaß, das es mir richtig leid tut nicht mehr über „Every Day is Mardi Gras“ herausgefunden zu haben.
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