Mahavatar - From The Sun, The Rain, The Wind, The Soil

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Escapi Music

Besetzung
Vocals: Lizza Hayson
Guitars: Karla Williams
Bass: Szymon Maria Rapacz?
Drums: T-Bone Motta?
Keyboards: Miko

Tracklist
1. BH
2. The Prophecy
3. Cult
4. By the Numbers
5. Raw
6. Open your Minds
7. Psychos
8. Deep Cobble
9. Anger
10. The Time has Come

Datum: 12.06.2006 - Autor Vince
Als Betreiber eines Webzines hat man oft CDs auf einem Stapel liegen, von dehnen man oft die Bandnamen nicht lesen kann, geschweige den Namen schon mal gehört zu haben und von denen man sich schon fast fürchtet, weil die Ohren in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Von „Mahavatar“ habe ich bei Gott noch nie etwas gehört und das Booklet hat mich auch nicht gerade angesprochen, aber wie schon so oft wurde ich eines besseren belehrt. Der Bandname kommt übrigens aus dem Sanskrit und heißt so viel wie "Große Gottheit, die herabgestiegen ist.“ „From the Sun, The Rain, The Wind, The Soil“ ist bereits das zweite Album der Band die aus den beiden Damen „Lizza Hayson“ und „Karla Wiliams“ und ein paar Studio und Live Musikern besteht. Die Sängerin „Lizza Hayson“ stammt ursprünglich aus Israel und „Karla“ aus Jamaika, was man aber zu keinen Zeitpunkt merken würde, denn die Stilrichtung die sie bevorzugen ist Metal. Der Sound ist nicht etwa Heavy Metal sondern ein sehr exotischer Mix aus verschiedenen Stilen, wer es pauschal nennen würde, der würde es wohl New Metal bezeichnen. Ihr braucht deswegen doch keine Angst zu haben, etwas Neues ist nun wirklich nicht schlecht und „Mahavatar“ verstehen ihr Handwerk wirklich gut. In Sachen Abwechslung ist die Scheibe perfekt, das ganze hört sich wie eine Mischung aus „Soulfly“ und „Opeth“ an, die Vocals von „Lizza“ wechseln oft zwischen Cleanen und Grunz Chants, was mir sehr gut gefällt. Man nehme „Arch Enemy“ dazu eine Priese „Soulfly“ das mische man mit Folk und das Ergebnis ist „Mahavatar“ mit „From the Sun, The Rain, The Wind, The Soil“. Auf dieser Scheibe die am 7. Juli in den Läden steht, findet man ein paar ganz geniale Dinger, der Opener „BH“ knallt schon mal sehr gut, der Titel hat nichts mit dem weiblichen Kleidungsstück zu tun, ihr Schweine, Hell No, man genieße einfach die Musik, fertig! Die Mucke der Amis ist durchaus MTV tauglich und wenn man die Band pushen würde, wäre sie bei den jungen Metal Fans bald in aller Munde. Man könnte zum Beispiel „The Time has Come“ als Clip veröffentlichen und mit etwas Glück, hätte man die Female Variante von „Korn“ und Konsorten. Weiter zu den besten Songs: „The Prohecy“ gehört dazu, geile Hookline und einer fetter Refrain. „The Prophecy“ erinnert mich stark an das „Roots“ Album von „Sepultura“ von den Einflüssen und Drum her. „Cult“ ist auch sehr geil und hebt sich von der Härte etwas ab, aber auch hier gibt es coole Melodien. Wer mal was Neues hören möchte, sollte sich dieses Album besorgen, „From the Sun, The Rain, The Wind, The Soil“ ist wirklich ein verflucht heißes Eisen und überzeugt durch ein meisterliches Songwriting, heroische Melodien und einer Kraft als wäre die große Gottheit herabgestiegen!!

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