Magnum - Sleepwalking

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
EMI

Besetzung
Gesang: Bob Catley
Gitarre: Tony Clarkin
Keyboard: Mark Stanway
Bass: Wally Lowe
Schlagzeug:Mickey Barker

Tracklist
1.Sleepwalking
2.Too much to ask
3.You´re the One
4.The Flood
5.Broken Wheel
6.Just one more Heartbreak
7.Evry Woman, Every Man
8.Only in America
9.Sleepwalking
10.Prayer for a stranger
11.The long Ride

Datum: 02.12.2005 - Autor Jörg
Die geniale, britische Band Magnum, hatten Ende der 80ger doch einiges an Erfolg zu verbuchen, gerade die Alben „Wings of Heaven“ oder das auf den US-Markt schielende „Goodnight L.A.“ verkauften sich in Deutschland und auch in Rest-Europa gut. Das folgende Live-Album „The Spirit“ sprach dann eher nur die echten Fans der Band an, so folgte dann 1992 ein echtes Schmankerl. Das Album „Sleepwalking“ steht in der Gunst der Band wohl nicht so hoch, da man auf keinem Live-Album Songs hiervon verewigte und auch sonst ging diese feine Scheibe, leider unter. Ich liebe diese CD, mit dem epischen Opener „Stormy Weather“ ging man wieder einen Schritt zurück zum Bombast und die nächsten Songs (Too much toask, You´re the One) sind Magnum-Futter wie es besser nicht sein könnte. Die CD drängt sich nicht wirklich auf, man hört sie einmal und denkt sich: Schön, dann hört man öfter rein und dann entdeckt man die Feinheiten. Einen tollen Ohrwurm hier (Just one more heartbreak) oder eine geile Ballade dort (Every Woman, Every Man) und schon hat es einen wieder. „Sleepwalking“ birgt aber noch einen besonderen Schatz in sich, und zwar das irre Lied „Only in America“, einfach grandios. Es hätte doch ein Radiohit sein können, wenn es nicht 1992 wäre. Das Lied hat einfach Alles, was ein guter eingängiger Song braucht. Magnum schlagen mit „Sleepwalking“ die Brücke zwischen „Goodnight L.A.“ und den alten Bombast-Epen. Diese Mischung lässt mein Herz echt höher schlagen, auf ganz lange Songs hat die Band hier verzichtet, bringt aber etwas längere Titel in Spiel. Da wären „The Flood“ –Ganz groß, oder das abschließende „The Long Ride“, bei dem mich immer noch die Gänsehaut schüttelt.

Einen längeren Blick sollte man mal auf das feine Coverartwork werfen, der geniale Zeichner Rodney Mathwes hat hier etliche ältere Bilder und Dinge aus der Magnum-History einfließen lassen. Betrachte man die Bilder an der Wand, oder das Vieh auf der Fensterbank. Na? Kommt alles sehr bekannt vor, der Teppich schaut doch genauso?? Ja richtig. Ein absolutes Highlight, an Detailverliebtheit liegt hier vor euch. Wie wäre mit einer Picture-Disc??

Eine leider untergegangene, fantastische CD, welche auch nach so langer Zeit ihren Patz im CD-Player immer wieder neu rechfertig.







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