Magnum - Princess Alice and the broken Arrow
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
SPV
Besetzung
Gesang: Bob Catley
Gitarre: Tony Clarkin
Keyboard: Mark Stanway
Bass: Al Barrow
Schlagzeug: Jimm Copley
Gitarre: Tony Clarkin
Keyboard: Mark Stanway
Bass: Al Barrow
Schlagzeug: Jimm Copley
Tracklist
1.When we were younger
2.Eyes Wide Open
3.Like brothers we stand
4.Out of the Shadows
5.Dragons are real
6.Inside your Head
7.Be Strong
8.Thank you for the Day
9.Your Lies
10.Desperate Times
11.You´ll never sleep
2.Eyes Wide Open
3.Like brothers we stand
4.Out of the Shadows
5.Dragons are real
6.Inside your Head
7.Be Strong
8.Thank you for the Day
9.Your Lies
10.Desperate Times
11.You´ll never sleep
Datum: 12.03.2007 - Autor Jörg
Na also, geht doch. Habe ich nach 5 oder 6 Durchläufen endlich doch den Zugang zum 13ten Magnumstudiolangeisen gefunden. Hatte mir schon echt so meine Gedanken gemacht, dass ich diese CD nicht knacken könnte. Bisher war ja nur „Rock Art“ aus dem Jahr 1994 das Album, wo ich sage das es sich Magnum hätten sparen können.
Langsam aber sicher reifte das was ich nun als gutes Magnum-Album bezeichne. Ich denke ich habe meine Erwartungen an „Princess Alice & the broken Arrow“ zu hoch gesetzt. Denn der Vorgänger „Brand New Morning“ gehörte ja ohne Frage zu den Top-Scheiben des Jahres 2004. In meiner Besten-Liste von Magnum-Alben rangiert „Brand New Morning“ ja auch unter den Top 3. Als mit diesen Alben kann es „Princess Alice..“ nicht aufnehmen. Die Band hat den etwas düsteren Pfad des Vorgängers wieder verlassen und orientiert sich wieder an den Sound von „Breath of Life“.
Personell gab es hinter dem Schlagzeug eine Umbesetzung, Drummer Hary war ja nur von Thunder geliehen. Nun spielt hier ein gewisser Jimmy Copley.
Covertechnisch orientiert man sich an den Klassiker „On a Storytellers Night“, es wird wieder am großen Tisch getafelt und Cover-Künstler Rodney Mathews legte wieder ein großartiges Kunstwerk hin. Er veredelte ja schon so manche Magnum-Scheibe und trat erst vor kurzem wieder als Zeichner für das fantastische Stormzone-Album auf.
Kommen wir wieder zurück zur Musik, den Opener „When we were Younger“ fand ich Anfangs völlig deplaziert, macht er aber nun schon Sinn, auch wenn ich das Lied immer noch ein klein wenig sperrig finde. „Eyes Wide Open“ ist dann schon eher typischer Magnum-Stoff, mit dem ich auch gut konform gehe. Das flott marschierende „No Lies“ zeigt wieder die etwas rockigere Seite von Magnum. Das Riff von „Be Strong“ hat erneut weltklasse und hebt den Song heraus und zeigt zu was die Band immer wieder im Stande ist zu leisten.
Meine Faves sind das schöne „Like Brothers we stand“und das Anti-Kriegs-Lied „Out of the Shadows“.
Insgesamt gesehen ist “Princess Alice and the Broken Arrow” zwar das schwächste Album, seit der Magnum-Reunion, doch hat auch diese CD hier Klasse und genug Material an Bord wozu andere erst Mal fähig sein müssen, so was fertig zu bringen. Im mitgeschickten Info hängt man sich zwar etwas weit aus dem Fenster und vergleicht diese CD hier mit „On a Storytellers Night“, da wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. An diesen Klassiker kratzt man nicht, aber gute und erstklassige Arbeit ist die Scheibe.
Als Bonus bekommt man noch zur Erstauflage eine DVD mit „Making of“, Interviews und Gedöns, für Magnum-Fans sicher lohneswert. Alle anderen holen sich lieber die „Livin a Dream“-DVD.





