Madam X - We Reserve the Right

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1984

Label
Jet Records

Besetzung
Gesang: Bret Kaiser
Gitarre: Maxine Petrucci
Bass: Chris Godzilladoibler
Schlagzeug: Roxy Petrucci

Tracklist
1. High in High School
2. Come One, Come All
3. She's Hot Tonight
4. Dirty Girls
5. Max Volume
6. Metal in My Veins
7. Reserve the Right to Rock
8. Good With Figures
9. Cat's Got Your Tongue
10. We Want Rock
11. Stand Up and Fight


Datum: 12.03.2005 - Autor Jörg
Glamrock-History, Baby. Einen Ur-Alt-Knaller habe ich mir mal für heute vorgenommen und dachte mir das Ding gehört einfach auf unsere Seite. Man kann Madam X zu den Pionieren unseres Glamrocks bezeichnen, aus dem Jahr 1984 kommt das einzige Album der Hairband um Drumerin Roxy Petruci. Eben Roxy sorgte einige Jahre später ja noch Mal mit ihrer All-Girl-Band Vixen für Wirbel und Hormonstau. Über Madam X ist mir irgendwie auch nicht wirklich viel bekannt, außer das mir die Band vor vielen Jahren auf einem Sampler mit dem Song „Come one, come all“ aufgefallen war. Ich hatte gerade Mötley Crüe, Quiet Riot und Ratt für mich entdeckt und da kam mir das aufgedonnerte Quartett mit dem einprägsamen Gröl-Refrain gerade Recht. Man kann die Musik von Madam X als eine Mischung von early Mötley Crüe, NWOBHM (Man weiß ja, auch hier gab es schon Glambands) und Early Twisted Sister beschreiben. Die Gruppe um den riesigen Bassisten Chris Godzilladoliber ist sicher nichts für Freunde der ausgefeilten Töne, doch es steht wieder die Einstellung und das Image im Vordergrund. In den USA waren Madam X um einiges beliebter als wie in unseren Breitengraden. Neben dem schon erwähnten „Come One, Come All“ hatte man mit „High in School“ noch einen weiteren Hit zu verbuchen. Textlich schlagen Madam X in dieselbe Kerbe wie eben solche Aufreger-Bands wie WASP oder Twisted Sister, eben einfach nicht politisch korrekt. Aber liebe US- Eltern, was erwartet ihr von einer Band, welche so aussieht wie eben Madam X???

Die Mitglieder von Madam X verschwanden, eben bis auf Roxy Petrucci, alle nach „We reserve the right“ wieder in der Versenkung. Wenn ich mir solche polternden Stücke wie „Metal in my Vains“ so anhöre, dann finde ich es auch teilweise Schade, das man von dieser Band nichts mehr gehört hatte. Auf der anderen Seite, ist ein gutes Album auch ein Grund sich mal wieder an diese Band zu erinnern und wenn man nur sagt: Das war damals aber cool und kultig.

Die Gitarristin Maxine Petrucci ist übrigens die Schwester von Roxy und das dusselige Gerücht welches sich mal eine Zeit lang hielt, das Bassist Chris eigentlich Sebastian Bach (EX-Skid Row) ist, halte ich für beknackt. Das haut doch rein vom Alter nicht hin und eine Ähnlichkeit sehe ich, trotz Make-Up auch nicht.



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