Erscheinungsjahr
1987
Label
Point Musik
Besetzung
Gesang/Gitarre: Michael Voss
Gitarre: Jürgen Breforth
Bass: Roland Bergmann
Schlagzeug: Axel Kruse
Tracklist
1. Burning the Stage
2. Wait for the night
3. R.I.P.
4. Dive through the sky
5. Wild and Seventeen
6. Hearts on fire
7. Love Loaded
8. Night of Passion
9. Starcrossed Lovers
10. Fox on the Run
11. Show no Mercy (Bonus)
12. Can´t stop taking (Bonus)
Datum: 26.05.2004 - Autor Jörg
Mad Max aus Münster zählten mal zu den Hoffnungsträgern des deutschen Hardrocks, man krönte sie bei ihren Debüt schon als legitime Scorpions-Nachfolger. Doch leider legten sie mit der Platte "Stormchild" ein grauenhafte Stück Musik vor und waren wieder da, wo sie angefangen hatten. Man sollte erwähnen das Mad Max eine Band war, die auf lokaler Ebene sehr Erfolgreich war, nur im Ausland ging es nicht voran. Nun erschien 1987 das dritte Album "Night of Passion" und die Band legte ihr reifstes und auch erfolgreichstes Album vor. Mit einem einfallslosen Cover gaben sich die Münsteraner um Sänger/ Gitarrist Michael Voss kaum eine Blöße. Sieht man mal vom dusseligen „Burn“-Gegrummel im Hintergrund des Eröffnungstitels "Burning the Stage"ab, gibt es kaum an Anlass zum meckern. Erdigen Hardrock wie man ihn von Sinner, Vengeance oder anderen Bands kennt kommt aus der Anlage gedröhnt. So etwas wie eine lokalen Hit hatte man mit dem Song "Wild & Seventeen" und der Sweet-Coverversion "Fox on the Run". Mal etwas kommerzieller wie bei "Wait for the Night", luden Mad Max aber auch mal zum bangen mit "Dive through the Sky" ein. Die Band ging dann als Vorband von Stryper auf Deutschland-Tour, und spielte diverse Einzelshows wie etwa auf dem Schüttdorf-Open-air, wo man allerdings am 31. 08.85 die einzigste Hardrockband war, unter anderen traten dort noch Talk Talk , Killing Joke und der grauenhafte Herbert Grönemeier auf. Ach, auch beim "Musik Convoy" waren Mad Max zu Gast, als dieser in ihrer Heimatstadt Münster halt machte. Das war eine Show fürs Fernsehen, wo eine Bühne auf einem LKW auf irgendeinen Platz in einer Stadt gefahren wurde und dort dann meist zwei oder drei Bands/Interpreten eine kleine Show spielten. Eine sehr beliebte Sendung bei den Jugendlichen damals. Jetzt bleibt noch die Frage warum ist auf der CD der selbe Sprung beim Opener wie seinerzeit beim Vinyl?? Und wieso hat man zwar 2 gute Bonusstücke mit auf das Album gepackt, hat aber an der Produktion des CD-Sounds gespart? Gerade im Bass-Bereich ist die CD teilweise arg übersteuert. Schade drum.