Erscheinungsjahr
2006
Label
Quam Libet Records / Non Stop Music Records
Besetzung
Vocals: Roger Badertscher
Guitars: Monika Hagman
Guitars & Backing Vocals: Andreas Meidel
Bass & Backing Vocals: Remo Schärer
Drums: Thomas Bitterli
Tracklist
1. Mad Mission
2. Are you Blind
3. Eye for an Eye
4. Chaos of Life
Datum: 03.10.2007 - Autor Vince
Puh, dass ich die Band bislang nicht kannte ist fast schon peinlich, da ich doch ein Liebhaber von 80er beeinflusstem Thrash Metal bin. Die Schweizer Metalheads von „Mabon“ lassen hier echt nichts anbrennen, feinster Thrash Metal der in meinen Augen stark unter dem Einfluss von „Annihilator“ steht. Was die Vocals betrifft hat die Mucke mit der „Jeff Waters“ Band zwar nicht viel gemeinsam aber die heroische Gitarren Arbeit von „Monika Hagman“ und „Andreas Meidel“ erinnert unweigerlich an den sympathischen Gitarren Hexer aus Canada. Da „Eye for an Eye“ eine EP ist, befinden sich leider nur vier Songs auf der Scheibe was etwas schade ist, denn von „Mabon“ hätte ich gerne ein ganzes Album gehört. Der Opener „Mad Mission“ tritt schon mal mächtig in den Arsch, ihr wollt Headbangen bis der Schädel dröhnt? Dann bitte, denn bei so einem brachialen Sound bangt sogar meine Katze mit mir um die Wette. Klasse ist auch die Stimme von „Roger Badertscher“ der mit seiner wuchtigen Stimme für Furore sorgt. „Are you Blind“ steht dem Opener in nichts nach, famoser Thrash Metal Song mit einem wahren Feuerwerk an Gitarren Power. Der Titeltrack „Eye for an Eye“ beginnt etwas gemächlicher, auch im Mid Tempo Bereich machen „Mabon“ eine gute Figur. Beim Grande Finale „Chaos of Life“ ist dann wieder Speed gefragt und hier bei gefällt mir vor allem der kraftvolle Refrain und die geile Hookline. Tja, wie ihr seht bin ich verdammt begeistert und den Namen „Mabon“ werde ich sicherlich nicht mehr vergessen, die Band hat alles was eine Thrash Metal Band haben muss und glänzt und bei dieser starken Produktion fällt mein MacBook fast aus den Fugen. Da bin ich doch mal gespannt was man von den Schweizer Thrash Kings noch alles zu hören bekommt, so was geiles aus der harten Szene habe ich seit „Coroner“ und „Celtic Frost“ nicht mehr zu Ohren bekommen.