Love/Hate - Let´s Eat
2.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1999
Label
Perris Records
Besetzung
Jizzy Pearl – Vocals, Guitars
Joey Gold – Drums
Jon jones – Lead Guitar
Jeff Simon – Bass
Joey Gold – Drums
Jon jones – Lead Guitar
Jeff Simon – Bass
Tracklist
1.It Could Happen To Me
2.Don´t Play Guitar When You´re Talkin´ To Me
3.Uncle Said
4.Ratboy
5.Walk On The Moon
6.No Regrets
7.Heartbreaker
8.Wrestle The World
9.Food For The Fire
2.Don´t Play Guitar When You´re Talkin´ To Me
3.Uncle Said
4.Ratboy
5.Walk On The Moon
6.No Regrets
7.Heartbreaker
8.Wrestle The World
9.Food For The Fire
Datum: 10.10.2006 - Autor Psychobimbo
Aber mit den legendären Frühwerken hat dieser Mist hier rein gar nichts mehr zu tun. Nicht nur das es sich hier um die erste Scheibe ohne Skid handelt, was dies hier eigentlich zu Jizzys ersten Soloalbum macht, nein man hat sich genau daran orientiert was einen schon die letzten beiden (oder drei, wenn man es genau nimmt) Scheiben verdorben hat.
Und zwar eine Zerfahrenheit in den Songstrukturen, das man geneigt ist Cd schon nach ein paar Minuten aus dem Fenster zu feuern.
Man versucht gleichzeitig die Chilli Peppers, irgendwelche obskuren Grungebands und sonstigen Alternativ Kram zu verwursten und anbei noch möglichst heavy und angepisst zu klingen.
So was geht voll in die Hose, vor allem wenn man (wie Jizzy auch auf seinen weiteren Soloalben bewiesen hat) einfach kein Talent hat zum Liederschreiben und auch nicht gut kopieren kann. Singen und Krächzen kann er wie ein Großer, aber eine handfeste, durchgehend anhörbare Scheibe will ihm heute genauso wenig gelingen wie 1999.
Dass er sich selbst noch als Produzent versucht hat macht es natürlich auch nicht besser und so verschwindet dieser vertonte Kotzbrocken auf alle Zeiten in den Tiefen des Cd Schranks.
Ich denke das jeder Love/Hate so geliebt hat wie sie einfach waren und niemand einen beschissenen Janes Addiction Klon hören wollte.
Mehr als eine Dosis Heroin werden die Beteiligten aber Gott sei dank nicht mit dieser Beleidigung verdient haben.
Jeder der beim Namen Love/Hate gedenkt bedingungslos zugreifen zu können, dem sei empfohlen seine Kohle lieber dem nächsten Penner zu schenken und sich nicht von dem (äußerst schäbigen) Artwork und dem ruhmreichen Namen blenden zu lassen.





