Loaded - Dark Days
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2002
Label
Locomotive
Besetzung
Gesang/Bass: Duff McKagan
Gitarre: Dez Cadena
Gitarre: Michael Baragan
Drums: Taz Bentley
Gitarre: Dez Cadena
Gitarre: Michael Baragan
Drums: Taz Bentley
Tracklist
1.Seattlehead
2.Then&Now
3.Wrap my Arms
4.Dark Days
5.Want to
6.Misery
7.Criminal
8.Queen Joanashophia
9.Shallow
10.Superman
11.King of downtown
12.Your Way
2.Then&Now
3.Wrap my Arms
4.Dark Days
5.Want to
6.Misery
7.Criminal
8.Queen Joanashophia
9.Shallow
10.Superman
11.King of downtown
12.Your Way
Datum: 13.06.2006 - Autor Jörg
Joah, wie es der Zufall will ist eine Freundin von mir im Besitz dieses Albums und da war es klar, dass sie „Dark days“ mal in ihr Gepäck stopfen sollte, als sie hier residierte. Ich war schon irgendwie schwer gespannt was Duff McKagan mit ehemaligen Leuten von New American Shame, Danzig und Goatsnake anstellt. Okay, bis auf New American Shame mache ich keine Luftsprünge wenn es um diese Bands da geht. Auch Duff´s Solo-Album „Belive in me“ find ich mal so lala. Auch der Kommentar meiner Freundin man müsse schon in „Loaded“-Stimmung sein, lies mich schon wachsam werden. Als ich dann den ersten Song „Seattlehead“ zum ersten Male hörte, dachte ich mich tritt ein Pferd. Wassn das??? Mit in „Loaded“-Stimmung sein, bedeutet es sich zu besaufen oder gar Drogen zu nehmen? Also wurde die CD mal zur Seite gelegt und später in Ruhe getestet und siehe da: Es geht doch.
Sicher ist „Dark Days“ jetzt keine Scheibe die ich mir jeden Tag wieder und wieder reinfegen muss. Auch find ich, das der jenige der Duff McKagan den Floh ins Ohr gesetzt hat, er solle singen, mal eine Packung Q-Tipps zum Ohren reinigen geschenkt bekommen sollte. Sicher kein Scheiß-Gesang im herkömmlichen Sinne, aber mehr als ein olles Punk-Genöle entfleucht der Kehle des ehemaligen Gn´R-Bassisten auch nicht. Dafür sind aber einige Loaded-Songs schon ganz okay. „Wrap my Arms“ oder „Queen Joaasophia“ gehen schon ganz gut los und machen eine gewisse Stimmung. Ist das was mit „Loaded“-Stimmung gemeint war?? Ja ich glaub schon.
Ein Album was sich die Velvet Revolver-Fans mal vormerken sollten.
Geht nicht mit der Erwartung heran das man hier Old´School Sleaze bekommt, dann macht ihr sicher ein Gesicht wie ich beim ersten Hören des Openers, der auch bis jetzt noch der arge Schwachpunkt für mich ist.
Ein wenig Kick-Ass-Skandi-Rotz-Rock, ein wenig Düsternis a la Danzig und dann noch das punkige Feeling von Duff Mc, und fertig ist „Dark Days“.
Wie dann noch Festellen muss ist „Dark Days“ schon die zweite Loaded-CD. Im Jahr 1999 unter dem Titel „Loaded-Episode 1999-Live“ veröffnetlicht, gibt es da noch ein Debütalbum.
Ach, bevor ich das vergesse, „Shallow“ ist eine gar nicht mal so verkehrte Schnulze, wo mal so nebenbei richtig vergessen kann, wie sehr mir die Stimme von Mr. McKagan auf den Sack gehen kann. Wenn das Album mit einem geilen Sänger wie Kory Clarke eingesungen worden wäre, dann ginge da echt mehr.





