Lizzy Borden - Appointment of Death

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Metal Blade

Besetzung
Vocals: Lizzy Borden
Guitars: Zane
Guitars: Ira Black
Guitars: Adam Cameron
Guitars: Corey Beaulieu
Bass: Marten Andersson
Drums: Joey Scott
Keyboards: Michael T. Ross
Keyboards & Guitars: : Jonas Hansson

Tracklist
1. Abnormal
2. Appointment With Death
3. Live Forever
4. Bloody Tears
5. The Death Of Love
6. Tomorrow Never Comes
7. Under Your Sky
8. Perfect World (I Don't Wanna Live)
9. Somerthin's Crawlin
10. (We Are) The Only Ones
11. The Darker Side

Datum: 18.02.2008 - Autor Vince
Ein Comeback das fast unter gegangen ist lieferte der Schock Rocker “Lizzy Borden” Ende 2007! Sechs Jahre nach der Reunion im Jahre 2001 und dem Album „Deal with the Devil“ schlägt „Borden“ nun mit „Appointment with Death“ zurück. Gerade mit Lobeshymnen wurde der Gute aber wahrlich nicht eingedeckt. Entweder man ignorierte das Album oder man machte es ordentlich nieder. Nun gut, die 80er sind vorbei und damit sicherlich auch die Ganztaten von „Lizzy Borden“ aber „Appointment with Death“ hat durchaus einiges zu bieten und für Fans ist die Scheibe natürlich ein absolutes Muss. Das Cover Artwork ist doch schon mal ein Blickfang, war es nicht so dass die Fans aufgefordert wurden ein entsprechendes Design zu gestalten? Verantwortlich für dieses Design zeigt sich Typ mit dem Namen „Brian J. Ames“ und er hat meiner Meinung nach einen guten Job gemacht. Nach dem Tod von „Alex Nelson“ ist nun „Ira Black“ in der Band, den Mann kennen wir natürlich bereits von diversen Projekten und von den „Vicious Rumors“ ein sehr netter Kerl übrigens.

Nun, das Album beginnt mit zwei Schnellen US Metal Tracks, „Abnormal“ und dem Titeltrack „Appointment with Death“. Bei „Abnormal“ nervt einfach dass sich der Chorus etwa hundert Mal wiederholt ansonsten fetzen die Tracks ordentliche Mucke ab. Mit dem sleazigen „Live Forever“ wird es dann aber mal richtig geil denn das Lied weist einen wirklich verdammt Catchy Refrain auf und der Gesang von „Lizzy“ ist brillant. Mit krachenden Gitarren geht es dann weiter mit „Bloody Tears“, der druckvolle Sound packt einem gleich von der ersten Sekunde an und auch der Refrain weis zu glänzen. Mit der Halb Ballade „The Death of Love“ wird es dann noch melodiöser und der Titel ist absolut 80er lastig und ich weis gar nicht was die Kritiker alle haben, das ist doch geile Mucke Leute!!!

Bei „Tomorrow never Comes“ gibt es dann wieder eine ordentliche Portion US Metal mit einem wuchtigen Sound der hochkant in den Arsch tritt, auch hier halte ich den Refrain für wirklich gut. Vielleicht feiern andere einfach lieber irgendwelchen skandinavischen Power Metal Mist ab mit Tralala Melodien, interessiert mich nicht…..denn hier wird ein ordentliches Metal Feuerwerk gezündet und alles andere ist nicht von Bedeutung. Natürlich hatte „Lizzy“ in den 80er einige Hits mit einem Chorus der durch Mark und Bein ging, ich denke da an „Notorious“ oder an „Me against the World“ aber was hier geboten wird ist in meinen Augen erste Sahne. Man höre sich zum Beispiel den Ohrwurm „Under your Skin“ an, da habe ich bis jetzt nur schlechtes darüber lesen können, Blödsinn das Ding ist absolut geil!! Die Produktion ist sicherlich nicht vom Feinsten, aber mein Gott das war früher auch nie der Fall und da hat auch niemand was gesagt. Mir ist schon klar dass „Lizzy Borden“ hier nie eine grosse Nummer war, aber mir gefällt wirklich jedes Album verdammt gut, ich huldige auch die „Deal with the Devil“ Platte, auch die wurde nicht wirklich gelobt. Dasselbe gilt für „Master of Disguise“ welches selbst bei uns nur 7 Punkte bekommen hat. „Master of Disguise“ ist übrigens eine meiner Lieblings Scheiben von „Borden“ aber mir ist bekannt dass es da ganz andere Meinungen gibt und wie man so schön sagt, Meinungen sind wie Arschlöcher…der hat eins! „Appointment of Death“ ist in meinen Augen eine coole US Heavy Metal Scheibe die ordentlich in den Arsch tritt. Da ja viele andere Schreiberlinge anderer Meinung sind, würde ich dies bezüglich die CD mal erst Probehören.

Ich zumindest freue mich wie ein kleines Kind auf den Auftritt von „Lizzy“ am „Bang your Head“ Festival: Welcome to the Kingdom of the Death !!!





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