Lizhard - Same
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Perris Records
Besetzung
Gesang, Gitarre: Luke Marssilo
Gitarre: Paul Mainetti
Bass: Luca „Ze“ Moroni
Schlagzeug: Ricky Lechini
Gitarre: Paul Mainetti
Bass: Luca „Ze“ Moroni
Schlagzeug: Ricky Lechini
Tracklist
1. Rock 'n' Roll is back
2. Devil's highway
3. Let the good times roll
4. I cry for you
5. Life in the fast lane
6. Let's party
7. Bad to the bone
8. Angel
9. My wild side
10. Diamond
2. Devil's highway
3. Let the good times roll
4. I cry for you
5. Life in the fast lane
6. Let's party
7. Bad to the bone
8. Angel
9. My wild side
10. Diamond
Datum: 19.10.2008 - Autor Jörg
Die Italiener beweisen aber das es in ihrer Heimat dann doch noch gute Bands aus dem Hardrockbereich zu geben scheint, denn viele der Gruppen aus Italien sind oft kaum der Rede wert. Was dem Betreiber dieses Label hier ja noch nie gestört hatte, dennoch sind Lizhard wirklich eine gute Band und machen eine schönen erdigen, leicht Southern-angetouchten Hardrock. Hier kommen dem Fan sicher Erinnerungen an Badlands, Van Zant oder auch ein wenig Thunder.
Die Gruppe hat neben diesem Longplayer schon im Jahre 2005 eine CD in Eigenregie gemacht und die nannte sich „Sexy Lolitta“ und war, so wie es ausschaut“ auch in Italienisch.
Erdige Hardocker wie „Let the Good times roll“, „Life in the fast lane“ geben sich hier abwechselnd mit feinen Balladen wie „I cry for you“ die Klinke in die Hand und es gibt wirklich keinen großen Anlass zur Kritik. Sicher ist der Sound nicht gerade neu und der Weisheit letzter Schuss, aber Lizhard widerlegen, das aus Italien meist nur Schund kommt.
Sänger Luke Marsillo verfügt über eine angenehme Stimme mit einem warmen Timbre und ist für seine Musik ein guter Mann.
Mit „Let’s Party“ versuchen sich Lizhard an ein wenig Blues-Rock und das steht ihnen auch recht gut zur Gesicht, hierdurch entsteht ein leichter Southernrock-Hauch und man das Album ein wenig lockerer.
Produziert wurden Lizhard von einem gewissen Alessandro Del Vecchio der schon mit Künstlern wie Glenn Hughes, Ian Paice oder dem Moonstone Project gearbeitet hatte. Das bringt den Italo-Eidechsen einen guten Sound für ihr Album und hebt sich auch so von den Rumpelproduktionen ab, welche sonst regelmäßig aus ihrer Heimat unsere Ohren überbeanspruchen.
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