Legenda Aurea - Sedna

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Mindstorm Productions

Besetzung
Vocals: Claudia Hofer
Guitars: Odilo von Ins
Bass: Michael Herkenrath
Drums: Martin Roth
Keyboards: Renato Trinkler

Tracklist
1. Intro
2. Vengeance
3. War Victim
4. Sedna
5. It’s Over
6. Years of Coldness
7. Total Eclipse
8. Intrumental
9. As the Leaves Fly
10. Farewell

Datum: 17.02.2007 - Autor Vince
In Sachen “Symphonic Metal” hat die Schweiz in den letzten Jahren einen riesigen Schritt nach vorne gemacht, Bands ala “Lunatica” oder “Infinity” sind auch im Ausland in aller Munde und dass wir noch Potential nach oben haben, zeigt uns die Band „Legenda Aurera“. Gegründet wurde die Kapelle im Jahr 2005 von „Renato Trinkler“ und „Martin Roth“ welche danach das optimale Line Up auf die Beine stellten. Die Original Sängerin „Melissa Derrer“ trennte sich nach unlösbaren Differenzen von „Legenda Aurera“ im letzten Jahr und mit grossem Glück konnten sich die Schweizer die Dienste der wunderschönen „Claudia Hofer“ sichern, welche mit ihren anmutigen Vocals dem Debut Album den letzten Schliff verlieh. „Sedna“ nennt sich der Erstling und Fans von „Nightwish“, „Elis“ oder „Lunatica“ sollen bei dieser Rezension bitte die Ohren spitzen, denn wer auf Symphonic, Bombast und Opern Metal steht, der wird hier wirklich bestens bedient.

„Legenda Aurea“ bieten uns zwar nichts was noch nie da war, aber das ist im Endeffekt scheissegal sofern die Songs gut sind und das ist bei „Sedna“ eben genau der Fall. Die Stimme von „Claudia“ ist genau wie ihr optisches, einfach nur wunderschön und wie ich schon erwähnt habe sehr anmutig und wiegt sich perfekt in den bombastischen Sound ein. Das Debut Werk bietet wirklich viele erstklassige Titel, da hätten wir mal den Opener „Vengeance“ der mit sehr viel Druck aus den Boxen kommt, feine Hookline und smarte Gitarren Riffs machen den Song zu einer wahren Symphonic Perle. Hier gibt es wirklich massig viel Klasse, „War Victim“, oder die schöne Ballade „It’s Over“ gehören zum Besten was ich aus Schweizersicht in dieser Sparte schon gehört habe. Bei „It’s Over“ singt übrigens „Christian Graf“, er wird lediglich von den Backvocals von „Claudia begleitet. Nun, ich will jetzt nicht weiter auf die restlichen Songs eingehen, die Scheibe ist wirklich zum geniessen und wer auf Symphonic Metal steht, der wird sich nach einer kleinen Hörprobe, „Sedna“ sowieso kaufen. Das Fazit ist schnelle gezogen, ein tolles Debut Album einer sehr talentierten und hoffnungsvollen Band, Hut ab!!



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