Last Autumn's Dream - Saturn Skyline

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Escape Music

Besetzung
Gesang: Mikael Erlandsson
Gitarre: Andy Malecek
Bass: Marcel Jacobs
Schlagzeug: Jamie Borger

Tracklist
1.For the Young and the Wild
2.After Tomorrows Gone
3.Pages
4.Rock´n Roll Saving my Soul
5.I know a lot about Love
6.Critical
7.Supersonic
8.Fronzen Heart
9.American Girl
10.Domino
11.Still on the Run

Datum: 14.02.2007 - Autor Jörg
Schon wieder eine Last Autumns Dream?? Das waren meine Gedanken als ich vor ein paar Wochen die News über „Saturn Skyline“ erhielt. Die Deutsch/Schwedische Conncetion geht nun in die 4te Runde und im Prinzip ist wieder alles beim Alten geblieben.

Alles? Na ja nicht so Ganz. Habe ich nach dem dritten Album „Winters Paradise“ wieder Hoffnung gehabt die Band bekrabbelt sich wieder, da mir ihr zweiter Silberling gar nicht zusagte, so ist man hier nun wieder ein wenig zum Stillstand gekommen. Ich habe ins Geheim wieder auf eine Steigerung gehofft, doch Andy Malecek und seine Schweden bietet wieder nur die übliche, nette AOR-Kost. Der springende Punkt bei Last Aumns Dream ist wie immer, das die Songs gut, aber einfach zu nett und glatt klingen. Bei einem Refrain wie „Rock´n Roll is Saving my Soul“ verziehe ich ganz arg das Gesicht. Das klingt so schmalzig.

Es tut mir schon irgendwie leid der Band mal wieder kein all zu gutes Zeugnis auszustellen. Im Prinzip könnte hier noch mal al das stehen was ich schon zu „Winters Paradise“ getippt habe. Sänger Mikael Erlandsson reiht sich wieder gut in die Songs ein und die Talisman-Ryhtm-Sektion –Marcel Jacobs am Bass und Jamie Borger am Schlagzeug, bietet ein AOR-Melodik-Süppchen, das man gerne mal nebenbei löffelt. Mehr ist da leider nicht drin.

Die Solo-Scheiben von Erlandsson kommen mir hier in den Sinn, denn die sind ähnlich gestrickt, wie "Saturn Skyline".

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das sich Last Autumns Dream so langsam aber sicher in die Belanglosigkeit manövriert. Und das ist keine persönliche Meinung von mir. Habe die CD auch einen Bekannten vorgespielt, der Rock-Mässig nicht viel am Hut hat und der meinte auch: Was ist das denn für eine Fahrstuhlmusik. Hart, aber es passt schon irgendwie.

Stachen beim Vorgänger noch ein paar Songs als Anspieltipps heraus, so kann ich nur dazu raten sich selber vor dem Kauf mal schlau zu machen, ob sich das Album zu kaufen lohnt. Wer solche glatte AOR-Kost klarkommt wird sicher seine Freude dran haben.













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