L.A.Guns - Rips the Covers off



Erscheinungsjahr
2004

Label
Sharpnel

Besetzung
Gesang, Harmonica: Phil Lewis
Gitarre: Stacey Blades
Bass: Adam Hamilton
Schlagzeug: Steve Riley

Tracklist
1. Rock N Roll Outlaw Cover: Rose Tatto
2. I Just Want To Make Love To You Cover: Foghat
3. Tie Your Mother Down Cover: Queen
4. Until I Get You Cover: Hanoi Rocks
5. Wheels Of Steel Cover: Saxon
6. Nobody's Fault Cover: Aerosmith
7. Custard Pie Cover: Led Zeppelin
8. Moonage Daydream Cover: David Bowie
9. Marseilles Cover: Angel City
10. Hurdy Gurdy Man Cover: Donovan
11. Search & Destroy Cover: Iggy and the Stooges
12. Revolution Live
13. Don't Look At Me That Way Live


Datum: 21.06.2005 - Autor Jörg
Die LA Guns mit einer Coverscheibe, ob das gut gehen wird? Das war so ein Gedanke, welcher mir durch das Hirn pfiff, als ich letztes Jahr davon hörte. Doch es war mal wieder halb so wild und ich konnte mich beruhigt zurücklehnen. „Rip the Covers off“ gehört ohne Frage zu den besseren Cover-CDs, und sie hat auch eine Dauermotivation. Die Guns legen hier quasi ihre Wurzeln offnen. Was von offensichtlichen Bands wie Aerosmith, Rose Tattoo, Led Zeppelin oder Hanoi Rocks (der Track ist in meinen Augen nicht ganz so gelungen), bis hin zu einigen Überraschungen reicht. Ich habe ja im Leben nicht gedacht das die LA Guns dem Saxon-Song „Wheels of Steel“ so geil nachspielen bzw. in ihren Sound integrieren werden. Sicher hat man mit einem Queen-Song auf dieser Kollektion auch nicht gerechnet. „Tie your Mother down“ rockt ja eh schon und sorgt auch in der Gunsschen –Version für Dampf.

Sehr cool kommt dann noch der Bowie-Song „Moonage Daydreamer“ rüber, welcher aber nicht ganz an die geile Version von Racer X herankommt. Selbst ein Song von Schnulzen-Heulboje Donavon kommt cool rüber, das Lied ist mir im Original nicht bekannt, aber das andere was dieser Mensch in seiner Karriere so abgeliefert hatte, ist nicht weiter der Rede wert. Für mich persönlich hätte die Band auf den Iggy & The Stooges-Songs „Search& Destroy“ verzichten könne, da der Song einfach zu oft gecovert wurde. Außerdem ging mir diese Band schon immer am Arsch vorbei.

Als Zugabe gibt es noch „Revolution“ und „Don´t Look at me That way“ in Live-Versionen, beide Titel sind vom 2002 Album „Wakeing the Dead“.

Wie es mit Coveralben meist so ist, verlieren sie oft mit der Zeit an Reiz, doch „Ripp the Covers off“ hat sich bewährt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die LA Guns mal bald wieder zu einem neuen Album aufraffen werden. Als Überbrückung ist eine solche Scheibe sicher was Gutes. Meine ersten Zweifel sind nach den ersten Durchläufen verschwunden, das sich die LA Guns als coole Rocker mit Geschmack erwiesen haben. Wertung gibt es bei einer solchen CD nicht.













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