Krokus - The Blitz

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1984

Label
Arista

Besetzung
Vocals: Marc Storace
Guitar: Fernando Von Arb
Bass: Marc Kohler
Drums: Jeff Klaven

Tracklist
1.Midnite Maniac
2.Out of Control
3.Boys nite Out
4.Our Love
5.Out to Lunch
6.Ballroom Blitz
7.Rock the Nation
8.Hot stuff
9.Ready to Rock

Datum: 30.09.2004 - Autor Vince
1984 – War auch das Jahr bei dem “Krokus” mit lustigen Frisuren zu sehen waren und Klamotten bei dehnen man heute fast einen Lachanfall bekommt. Ha, genau das hat es doch immer ausgemacht, wahrscheinlich lachen die Leute in 10 Jahren auch über unseren düster Look, der zur Zeit so "in" zu schein seint und bei dem jeder 2. Teenie denkt er wäre n Gothic Child oder ein Vampir – Cradle of Filth und Nightwish sei Dank. „The Blitz“ ist sicherlich nicht ein Album das jedem „Krokus“ Fan am Herzen liegt. Die Produktion ist etwas seicht und soft. Ein Grund das Album zu lieben, ist aber alleine schon der Fakt das „Von Rohr“ hier nicht mehr dabei ist. Ein Klassiker ist wahrlich der Opener „Midnite Maniac“ der wie ein Formel 1 Wagen losdüst und uns mit einem brillanten Refrain von seiner Genialität überzeugt. Bei „Out of Control“ legt „Fernando“ den zweiten Gang ein und lässt es ein erstes mal mit hoher Geschwindigkeit krachen. Wie auf jedem Album von Krokus, sind die Vocals von „Marc“ gigantisch, zum Glück hat er in der heutigen Zeit nur noch die Stimme behalten und nicht auch noch diese Afro Frisur. „Boys nite Out“ ist ein happy happy Song, der eher im Mittelmass verschwindet. Das selbe gilt für „Our Love“ wohl kein schlechter Track, aber er verlässt den Formel 1 Wagen und geht eher in die Indie Car Richtung. „Out to Lunch“ ist dann leider nur noch ein Trabi. Ein waschechtes Cover brachte „Krokus“ aber back on top: „Ballroom Blitz“ Holla, das Original sowie dieses Remake sind großartig. Der Videoclip zu diesem Song ist auch von großem Kult Status geprägt, so kann man sich diesen sogar heute noch auf Viva (Rockomat) ansehen!! Sonst gibt’s auf „The Blitz“ leider keinen Klassiker mehr, aber ganz so übel ist die Scheibe wirklich nicht, so legen die Schweizer nochmals los: „Rock the Nation“ ist gut gelungen. „Ready to Rock“ und „Hot Stuff“ vergisst man leider ganz schnell wieder.

Tja, dieses Album ist wahrlich kein Meisterwerk (auch wenn Bruce Fairbairn und Bob Rock seine Finger im Spiel hatte) der Kult Gruppe aus den Schweizer Bergen, zu Ami-mässig produziert und zu mittelmäßiges Songwrigting. Für viele war das schon der Untergang der Band -> Meiner Meinung nach konnten sie sich mit „Chance of Adress“ nochmals gewaltig steigern.



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