Krokus - Stampede
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1990
Label
Phonag Records
Besetzung
Vocals : Peter Tanner
Bass : Fernando Von Arb
Guitar : Many Maurer
Guitar : Tony Castell
Drums : Peter Haas
Bass : Fernando Von Arb
Guitar : Many Maurer
Guitar : Tony Castell
Drums : Peter Haas
Tracklist
1. Stampede
2. Electric Man
3. Rock 'n Roll Gypsy
4. Shotgun Boogie
5. Nova-Zano
6. Street Love
7. Good Times
8. She Drives Me Crazy
9. In The Heat Of The Night
10. Rhythm Of Love
11. Wasteland
2. Electric Man
3. Rock 'n Roll Gypsy
4. Shotgun Boogie
5. Nova-Zano
6. Street Love
7. Good Times
8. She Drives Me Crazy
9. In The Heat Of The Night
10. Rhythm Of Love
11. Wasteland
Datum: 07.10.2007 - Autor Rene
Tatsächlich ist "Stampede" nicht gerade die allerbeste Krokus Scheibe und ohne Marc Storace am Mikro fehlt ein ganz grosser Identitätsträger, aber, ja aber wenn man all diese Nebensächlikeiten auslässt und den ersten Song in den Player wirft, der gleichzeitig der Titeltrack ist, vergehen plötzlich alle Sorgen. Ein Powermetal Stampfer erster Güte. Fast schon "Painkiller" Niveau mit eingängigem Refrain. Auch "Electric Man" geht in die Judas Priest Richtung und bestätigt die hervorragende Form der Band. Frisch und spritzig dröhnts aus den Boxen dass es eine wahre Freude ist. "Rock'n'Roll Gypsy" ist ein typischer Hardrock Song der so fetzig ist dass AC/DC dagegen wie Opas wirken. "Shotgun Boogie" zitiert einmal mehr die Australier deren Känguru-Beine heute leider schon ziemlich erschlafft sind. Sänger Peter Tanner röhrt wie "Brian Johnson" was dieses Album für Fans von AC/DC sehr interessant macht. "Nova Zano" kommt mit einem Led Zeppelin artigen Riff daher und ist etwas schleichender als die anderen Songs, aber auch hier wird gute Qualität geboten. "Street Love" ist auch wieder ein AC/DC Song der auf den besten Alben von denen eine Ehrenplatz gehabt hätte. Bei "Good Time" wird es wieder etwas metallischer aber der Song kommt groovig aus den Lautsprechern und das Songwriting erinnert am besten an die älteren Krokus Klassiker wie z.B. von der "Hardware" Scheibe. "She Drives Me Crazy" ist kein spektakulärer Song und für mich der Schwachpunkt des Albums. Dann kommt aber die Mörder-Ballade "In the Heat Of The Night" nach dem Titeltrack und "Electric Man" der bereits dritte Ohrgasmus auf dieser sträflich unterbewerteten Platte. Wäre dieser Song zur Hochphase der Band (Zwischen 1980 und 1984) rausgekommen wäre er in einem Atemzug mit "Screaming in the Night" genannt worden. Aber leider ist der Song auf diesem Stampede Album das ausser ein paar eingefleischte Krokus Fans fast kein Schwein kennt, zu finden und geht gnadenlos unter. Eine Perle vor die Schweine geworfen würde ich mal sagen.
Es gibt noch 2 weitere Song "Rhytm Of Love" das mir persönlich nicht so gut gefällt wegen dem etwas eintönigen Riff und das Siebenminütige "Wasteland" welches ein wirklich gutes Album würdig abschliesst.
Fazit : Ich kann das Album für Fans von schnörkellosem und zeitlosem Hardrock nur wärmstens empfehlen. Wer Bands wie AC/DC, Thunder, Mr.Big, Skid Row, Ugly Kid Joe". "Judas Priest" und so weiter mag, muss hier unbedingt zugreifen, ihr werdet es nicht bereuen. Ich gebe nur 8 Punkte weil 2 bis 3 Songs nicht unbedingt spektakulär sind dafür mit 3 absoluten Hammer Songs (Stampede, Electric Man und In the Heat of the NIght) ausgeglichen werden.





