Krokus - Round 13

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1999

Label
Phonag Records

Besetzung
Vocals: Carl Sentance
Guitars: Fernando Von Arb
Bass: Many Maurer
Drums: Peter Haas

Tracklist
1. Heya
2. Money Back
3. Break Free
4. Guitar Rules
5. Blood Comes Easy
6. Suck my Guitar
7. Gipsy Love
8. Witchhunt
9. Backstrabber
10. Wild Times

Datum: 22.09.2005 - Autor Vince
Vor dem Millennium setzten “Krokus” ihr bis Dato 13. Album in die Regale. Bei der erfolgreichsten Schweizer Rock Band, war es immer sehr interessant, sich die Besetzung des gerade aktuellen Longplayers anzuschauen. Wo stand beim 95er Comeback Album „To Rock or not to Be“ noch „Marc Storace“ am Gesang, so war es auf „Round 13“ zum einzigen Mal „Carl Sentance“. Des Weiteren liest sich die Besetzung wie folgt: „Von Arb“, „Many Maurer“ und „Peter Haas“. Komischerweise befindet sich im Innen Booklet ein Poster, wo noch weitere Musiker (Chris Lauper & Cliff Rodgers) Die Verjüngung hat der Musik eigentlich ganz gut getan, das Soundgewand besteht natürlich immer noch aus dem selben Stil, aber mit „Carl Sentance“ an den Vocals, bekommen die Songs einen sleazy Touch. Ich kann mich noch gut erinnern, die damals viele über den neuen Sänger geflucht haben…meiner Meinung nach rockte „Sentance“ auf Platte wie auch Live, oder eben gerade Live. Genau in dieser Formation spielten „Krokus“ im Jahre 2000 dann einen legendären Gig am „BYH“ von dem man auch heute noch spricht, „Sentance“ kam übrigens bei den Zuschauern bestens an. Nun gut, kommen wir aber nun auf „Round 13“ zu sprechen, für was steht die 13? Wer am Anfang aufgepasst hat, weis das natürlich…die 13 steht für das 13 „Krokus“ Album.

Eröffnet wird der Reigen durch „Heya“ einem Indianer angehauchten Track, bei dem Schweizer direkt an „Angy Burri“ erinnert. „Money Back“ finde ich durchaus gelungen, kein übermässiger aber vor allem Live ein Bringer. Um längen cooler aber dann Song Numero drei „Break Free“ nennt sich dieser und überrascht mit Ohrwurm Qualitäten und einem Power Riff, das an die guten alten erfolgreichen Zeiten erinnert. Na ja, über die Lyrics von „Guitar Rules“ und „Suck my Guitar“ kann man sich streiten, die Songs an sich, sind nett. Streiten kann man sich auch über das Cover Artwork, positiv ist auf jeden Fall das, dieses „Round 13“ Artwork, im CD Regal direkt ins Auge sticht. „Blood comes Easy“ ist eine coole Rock Nummer, mit einem klasse Refrain, genau wie „Gipsy Love“. Das Riff von „Witchhunt“ erinnert einem direkt an „It´s a long way to the Top“ von „AC/DC“, der Refrain ist allerdings erste Sahne. Einen „AC/DC“ Touch konnte man ja wirklich nie leugnen, auch als Hardcore „Krokus“ Fan oder? „Round 13“ ist sicher kein Klassiker aber in meinen Augen ein gelungenes Album das man immer mal wieder gerne anhört. Mit „Wild Times“ gibt es zum Abschluss noch eine Sleazy Party Hymne und ich sage: „Wild times are Coming Back“.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Soulfly


RANDOM REVIEWS