Krokus - Hardware
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1981
Label
Arista
Besetzung
Vocals : Marc Storace
Guitar : Fernando Von Arb
Guitar : Tommy Keifer
Bass : Chris Von Rohr
Drums : Freddy Steady
Guitar : Fernando Von Arb
Guitar : Tommy Keifer
Bass : Chris Von Rohr
Drums : Freddy Steady
Tracklist
1. Celebration
2. Easy Rocker
3. Smelly Nelly
4. Mr. 69
5. She's Got Everything
6. Burning Bones
7. Rock City
8. Winning Man
9. Mad Racket
2. Easy Rocker
3. Smelly Nelly
4. Mr. 69
5. She's Got Everything
6. Burning Bones
7. Rock City
8. Winning Man
9. Mad Racket
Datum: 14.09.2006 - Autor Rene
Hardware kam 1981 als fünftes Album auf den Markt und hatte dasselbe Line-up wie der etwas bekanntere Vorgänger "Metal-Rendez-Vous" das ein Jahr zuvor auf die Menschheit losgelassen wurde. "Hardware" ist zwar etwas weniger bekannt im allgemeinen als "Headhunter" oder der direkte Nachfolger "One Vice at a Time", ist aber qualitativ keinen Deut minderwertig. Ich finde alle Songs auf dem Album einfach nur Sackstark. Angefangen beim kurzen Einsteiger "Celebration" über den Live-Hit "Easy Rocker" oder "Smelly Nelly" oder "Mr. 69" oder "Rock City". Auch eine Ballade darf nicht fehlen und die heißt in dem Fall "Winning Man"; und Winner waren Krokus damals, erstmals wurde eine Amerika Tour unternommen und die Band wurde fast weltweit abgefeiert. Auf der Strecke blieb Gitarrist Tommy Kiefer der im Drogensumpf versank und sich an Weihnachten 1986 umbrachte. Auf dieser Platte war er zum letzten mal zu hören, aber auf der US Tour wurde er durch den jungen "Mandy Meyer" ersetzt, der ja bekanntlich heute als Nachfolger von "Fernando Von Arb" die Lead Gitarre eingenommen hat. Also ich kann "Hardware" (das übrigens damals wohl noch nicht mit Computer in Verbindung gebracht wurde) nur wärmstens empfehlen, das Album ist noch nicht so AC/DC-lastig ausgefallen wie das Nachfolge-Album "One Vice at the Time" und das ist meiner Meinung nach gut so. Die Stimme von Marc Storace entzückt hier ganz besonders da er hier noch nicht so Bon Scott-Brian Johnson Gekrächze von sich gibt sondern melodisch und kräftig singt. Gott behüte ihn dass seine Stimme noch lange hält und uns noch viele denkwürdige Konzerte beschert. Amen.
Noch ein Wort zum Cover : Das brodelnde Stahlwerk sieht einfach nur heiß aus, hier wird noch echtes Heavy Metall geschmiedet, dicke Stahlbolzen die man weder biegen noch brechen kann, sondern sich eisern halten, wie zeitlos gute Rock- Musik, solche von Bands wie sie Krokus fabrizieren.
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